Kirchenchor & Orchester St. Magnus - Bad Schussenried

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Aktuelles

Kirchenchor ehrt langjährige Mitglieder

Paul Eisele zum Ehrenvorstand ernannt

Rund 80 aktive Sängerinnen, Sänger und Orchestermitglieder sowie Senioren des Kirchenchores St. Magnus trafen sich am Freitag, den 13.01.2017 zur alljährlichen Cäcilienfeier. Zu Beginn gestaltete der Chor den Gottesdienst in der St. Magnuskirche, anschließend folgte die Mitgliederversammlung im Katholischen Gemeindezentrum.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Cäcilienfeier standen die turnusgemäßen Wahlen. Paul Eisele, seit 10 Jahren Vorsitzender des Kirchenchores und seit 20 Jahren aktiv in der Vorstandschaft, hatte im Vorfeld bereits erklärt, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wiederwahl anzutreten.

Bei der Neuwahl des 1. Vorstandes des Kirchenchores wurde Manuela Weishaupt mit 68 von 70 Stimmen gewählt. Weitere Mitglieder der Vorstandschaft für die kommenden 4 Jahre sind Dirk Jansen (stv. Vorsitzender), Marianne Pohl (Kassier), Daniela Jansen (Schriftführerin) sowie Brigitte Fischer, Gisela Bronner, Stefan Berg und Anton Eisele als Beisitzer.

Im Anschluss an die Verkündigung der Wahlergebnisse ergriff Dirigent Matthias Wolf das Wort und hielt eine Laudatio über den scheidenden Vorsitzenden, an dessen Ende Paul Eisele zum Ehrenvorstand des Kirchenchores ernannt und von den Anwesenden mit Standing Ovations gefeiert wurde. Sichtlich gerührt bedankte sich Paul Eisele bei seinen Kollegen der Vorstandschaft und den anwesenden Versammlungsteilnehmern für diese besondere Ehre. Mit seinem Rechenschaftsbericht über das vergangene Jahr beendete er seine aktive Arbeit im Vorstandsgremium des Kirchenchores St. Magnus.

Danach folgten in bewährter Weise die Berichte der Schriftführung und der Kasse. In Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit fiel der Bericht des Chorleiters etwas kürzer aus. Matthias Wolf bedankte sich bei seinem Chor für das arbeitsreiche vergangene Jahr, an dessen Ende die Aufführung von Haydns „Schöpfung“ stand. Auch die Ernennung zum Kirchenmusikdirektor war ein besonderer emotionaler Höhepunkt von Matthias Wolf.  

Er bedankte sich für die aktive Teilnahme an den Proben und Auftritten des Chores, erinnerte aber auch daran, dass die Aufgabe eines Kirchenchores hauptsächlich in der Liturgie liege und der Kirchenchor daher kein Konzertchor sei. Im Rahmen seiner Ausführungen ehrte er einzelne Mitglieder für die besten Probenbesuche. 4 Frauen konnte er zu 100 % Probenbesuch gratulieren. Anne Gaupp, Daniela Jansen, Anne Walter-Kunert und Manuela Weishaupt waren an allen rund 50 Proben und Aufführungstermin anwesend. Auch die Chormitglieder mit bis zu drei Fehlproben wurden mit einem kleinen Dankeschön bedacht und erhielten von den Anwesenden anerkennenden Applaus.

In Vertretung für den erkrankten Pfarrer Meckler bedankte sich Vikar Uwe Stier für die geleistete Arbeit des Chores in der Liturgie. „Es ist immer eine Wonne, den Chor in der Liturgie zu hören und manchmal fehlen einem am Ende die richtigen Worte, um dieses Gefühl auszudrücken“, so Stier in seinem Grußwort. So war es ihm auch eine Ehre einzelne Mitglieder für ihr langjähriges Wirken im Chor und Orchester mit einer Urkunde und einem Präsent zu ehren.

Für 10 Jahre: Christa Kranz, für 15 Jahre : Sylvia Fügner, Pia Schupp und Renate Müller, für 20 Jahre: Dagmar Hagmann und Herbert Ailinger, für 25 Jahre: Brigitte Fischer und Daniela Jansen, für 30 Jahre: Paul Eisele und Marianne Pohl. Marianne Pohl wurde darüber hinaus für 30 Jahre als Kassier und Daniela Jansen für 15 Jahre als Schriftführer ebenfalls mit einem kleinen Dankeschön bedacht.

Der Abend endete mit einem geselligen Beisammensein.

 

Kirchenmusik im Festgottesdienst am Magnus-, Kinder- und Heimatfest 2016

Der Festgottesdienst zu Ehren des Heiligen Magnus am Sonntag, 18. September 2016 um 9.30 Uhr in der Sankt-Magnus-Kirche Bad Schussenried wurde durch Chor und Orchester Sankt Magnus unter Leitung von DKM Matthias Wolf in diesem Jahr mit der „Festmesse in F und C“ des schlesischen Komponisten Ignaz Reimann (1820 – 1885) gestaltet.
Diese Messe besticht durch ihren festlichen und melodienreichen, bisweilen auch volkstümlichen Charakter, was ihr – wie auch dem ganzen musikalischen Werk Reimanns - Anerkennung und schnelle Verbreitung in Schlesien und weit darüber hinaus einbrachte.

Außerdem gaben die Chöre „Stimmt an die Saiten“ und „Die Himmel erzählen“ aus dem Oratorium „Die Schöpfung“ von Josef Haydn (1732 – 1809), schon einen Vorgeschmack auf die Aufführung dieses großartigen Werkes am 20. November 2016 durch Solisten, Chor und Orchester Sankt Magnus.

Darüber hinaus wurde selbstverständlich das Magnuslied, das Kinderfestlied „Geh aus mein Herz“ und „Großer Gott“ mit der Gemeinde gesungen, ganz dem Thema des Tages verpflichtet „…ihn zu loben, ihn zu preisen, auf ihr Christen rüstet euch“.

Als Orgelnachspiel bildete die Toccata in c des Elsässers Leon Boellmann den festlichen Abschluss.

Konzert zu Ehren des Hl. Magnus

Am Sonntag, 11. September 2016 um 18.00 Uhr fand in der Sankt Magnuskirche Bad Schussenried das jährliche „Konzert zu Ehren des Heiligen Magnus“ statt, welches sich jährlich der Zeile aus dem Schussenrieder Magnuslied verpflichtet weiß:  „… ihn zu loben, ihn zu preisen, auf, ihr Christen, rüstet euch!“

Um dem Namenstag des Patrons von Kirche und Stadt, der eigentlich am 6. September begangen wird,  einen eigenen Akzent zu geben, findet dieses Magnuskonzert statt und weist auch schon auf das vom 15. – 19. September stattfindende Magnus-, Kinder- und Heimatfest hin.
Die Ausführenden waren Verena Westhäußer (Flöte), das Vokalensemble St. Magnus sowie DKM Matthias Wolf (Orgel, Klavier und Leitung).

In diesem Jahr war der thematisch „rote Faden“  in Musik und Wort das von Papst Franziskus ausgerufene außerordentliche Heilige Jahr der Barmherzigkeit.
Zentrales Werk war deshalb auch die Kantate „Barmherzig und gnädig ist der Herr“ für 5-stimmigen Chor und Begleitung des Barockkomponisten und  Leipziger Thomaskantors Johann Schelle (1648 – 1701) sein.
Vokalwerke von Grell, Glaser, Snyder, Rutter und Wolf (Psalm „Lobe den Herrn, meine Seele“) sowie Instrumentalwerke aus Barock und Romantik ergänzten das Programm.
Mit dem Lied „Es ist so still geworden“, das der Schussenrieder Komponist, Dichter und Musiker Albert Uhl (1859 – 1916) verfasste, wurde zum Abschluss an dessen 100sten Todestag erinnert.

Danke des milden Spätsommerwetters, nutzten viele Gäste nach dem Konzert den Stehempfang auf dem Kirchplatz noch für ein Gespräch in gemütlicher Runde.

Benefizkonzert mit dem Kirchenchor Sankt Magnus

Am Freitag, 29. April 2016, fand im voll besetzten Bibliotheksaal des Neuen Klosters Bad Schussenried ein Benefizkonzert des Kirchenchors St. Magnus unter Leitung von DKM Matthias Wolf zugunsten der Hospizgruppe Bad Schussenried statt. Die Schwäbische Zeitung berichtete.

Das Programm des Benefizkonzerts begann mit dem Festchor "Das ist der Tag, den der Herr gemacht" aus der Feder des Schussenrieder Musikers und Komponisten Albert Uhl.

Aus dem Oratorium „Die Schöpfung“ von Haydn folgten die Chöre "Die Himmel erzählen" und "Singt dem Herren alle Stimmen", die die beiden Arien "Rollend in schäumenden Wellen" (Anton Eisele) und "Es beut die Flur" (Verena Knoll) einrahmten. Das gesamte Oratorium wird am 20. November 2016 vom Chor und Orchester Sankt Magnus aufgeführt werden.
Im Zentrum des Programms standen jedoch Schussenrieder Meister: Als Highlight des Abends erklangen vier Vertonungen für Chor und Klavier von Gedichten des Heimatdichters Wilhelm Schussen, die von Sarah Baranja, Verena Westhäußer, Thomas Bollinger und Matthias Wolf für diesen Abend geschaffen wurden.
 Die gekonnte und kreative Umsetzung der sehr unterschiedlichen Gedichte begeisterte das Publikum. Dementsprechend herzlich wurden die Komponistinnen und Komponisten mit Applaus bedacht.

Dann wurde in unterschiedlichen Werken an Albert Uhl und sein umfassendes Wirken erinnert, dessen 100ster Todestag in diesem Jahr ist. Darunter waren zum Teil noch nie gehörte Werke, wie eine Ouvertüre für Klavier zu 4 Händen, aber auch Volkstümliches und Heiteres.Den Abschluss des Konzerts bildete ein Medley von Liedern des unvergesslichen Udo Jürgens.

Chor und Orchester feierten am 08.01.2016 ihre Cäcilienfeier

Mit einem Gottesdienst, der vom Ensemble des Chors umrahmt wurde, begann die diesjährige Cäcilienfeier. Unser Präses, Pfarrer Meckler, lies es sich nicht nehmen, im Rahmen der Predigt bereits die Bedeutung der Kirchenmusik durch einen Artikel Papst Benedikts XVI hervorzuheben.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Vorstand Paul Eisele schloss sich ein gemeinsames Essen an. Da die Cäcilienfeier auch "Jahreshauptversammlung" ist, folgten im "offiziellen" Teil die Berichte des Vorstands, des Dirigenten, der Kassiererin und der Schriftführerin. Im Anschluss fanden die Ehrung langjähriger Mitglieder, die Auszeichnung der fleißigsten Probenbesucher und die humorvoll-kulinarische Aufnahme der neuen Mitglieder statt.

Danach blieb noch genug Zeit zum gemeinsamen Feiern und für persönliche Rück- und Ausblicke.

Kirchenmusik zu Weihnachten und Dreikönigskonzert

Kirchenmusik an den Weihnachtsfeiertagen 2015 in Sankt Magnus,
Bad Schussenried

Zunächst wird die Krippenfeier der Kinder am Donnerstag, 24. 12. um 16.00 Uhr durch die Noah-Band mitgestaltet.

Dann folgt um 22.00 Uhr als musikalische Einstimmung in die Eucharistie zur Heiligen Nacht adventliche und weihnachtliche Orgelmusik aus verschiedenen Epochen mit DKM Matthias Wolf an der Weigle-Orgel.

Die Christmette / Eucharistie zur Heiligen Nacht (22.30 Uhr) wird von DKM Matthias Wolf als Kantor und an der Orgel gestaltet.

Der Festgottesdienst am 1. Feiertag (Freitag, 25.12.), 9.30 Uhr, wird von Solisten, Chor und Orchester von Sankt Magnus unter Leitung von DKM Matthias Wolf mit der Pastoralmesse C-Dur (die sogenannte Christkindl-Messe) des Schlesiers Ignaz Reimann (1820 – 1885) musikalisch bereichert. Reimann versteht es in dieser Messvertonung auf unnachahmliche und geniale Weise weihnachtliches Flair, festliche Klänge und liturgische Brauchbarkeit zu verbinden. Desweiterer werden das „Transeamus usque Betlehem“ von Ignaz Schnabel und das Chorwerk „Und die Hirten sprachen zueinander“ des böhmischen Barockkomponisten F. Brixi (1732-1771) musiziert. Als Neueinstudierung wird der der Weihnachtsfestgesang „Tui sunt coeli“ (Dein sind die Himmel) von G.E. Stehle (1839 – 1916) aufgeführt. Stehle – in Steinhausen geboren – war in Schussenried als Organist, Pianist, Chorleiter und Komponist tätig und stieg zum Domkapellmeister in St. Gallen auf.

Als Orgelnachspiel wird das Concerto a-Moll von J.S.Bach (nach Vivaldi) zu hören sein. An der Orgel: Verena Westhäußer.

Der 1. Weihnachtsfeiertag wird mit der feierlichen Vesper um 18.00 Uhr in Sankt Oswald, Otterswang zusammengefasst, die von Männerstimmen des Sankt-Magnus-Chores musikalisch gestaltet wird.

Am Sonntag, 27.12. 10.30 Uhr begleitet die Noah-Band den Familiengottesdienst.

Festliches Dreikönigskonzert im Bibliothekssaal Bad Schussenried

Im Rahmen der derzeit im Neuen Kloster Bad Schussenried stattfindenden Krippenausstellung „Von geistlichem Spiel und kindlicher Freude“ findet am Mittwoch, 6.1.2015 um 17 Uhr im Bibliothekssaal des Neuen Klosters Bad Schussenried ein festliches Dreikönigskonzert (Dauer ca. 50 min) mit dem Vokalensemble Sankt Magnus und Mitgliedern des Orchesters Sankt Magnus unter der Leitung von DKM Matthias Wolf statt.

Spannt sich der Bogen der Exponate in diesem Jahr vom Mysterienspiel bis zum kindlichen, spielerischen Umgang mit Botschaften des Glaubens, so soll sich der musikalische Bogen zum einen vom Advent bis zum Fest Dreikönig wie auch vom Frühbarock bis in die Jetztzeit spannen.

So werden u.a. Werke u.a. W.C. Briegel (1626 – 1712), F.X. Brixi, J.G.E. Stehle, F.Silcher und  J. Schnabel (Transeamus usque Betlehem) erklingen, instrumentale Soli werden Sarah Baranja (Violine) und Verena Westhäußer (Flöte) beitragen.

Außerdem werden festliche Weihnachtslieder wie „Tochter Zion“, „Engel haben Himmelslieder“ oder „Ding, dong, meriliy on high“ zu hören sein. Auch das Schussenrieder Weihnachtslied „In meiner Eltern Hause“, komponiert von A. Uhl, wird zu hören sein.

Das Konzert endet mit dem gemeinsam gesungenen „O du fröhliche“.

Vor dem Konzert ist eine Führung durch die Ausstellung möglich.

Pressebericht zum Großen Kirchenkonzert am 22.11.2015

Konzert in St. Magnus berührt Zuhörer

In der Kirche in Bad Schussenried sind Werke vom Barock bis zur Gegenwart erklungen

Von Gerhard Rundel

Bad Schussenried sz - Geistliche Musik und Gesang kann berühren und begeistern. Dies ist den Solisten, dem Chor und dem Orchester St. Magnus am Sonntag in der St.-Magnus-Kirche in Bad Schussenried gelungen. Unter dem Motto „Lobe den Herrn meine Seele“ präsentierten die Akteure um Dekanatsmusiker Matthias Wolf vor rund 400 Zuhörern ein Kirchenkonzert der Extraklasse.

Bevor der erste Ton erklang, stimmte Pfarrer Joachim Meckler auf das Konzert ein. „Gott steht im Mittelpunkt dieses Kirchenkonzertes“, sagte Pfarrer Meckler. Mit dem „Concerto in C-Dur – A la Francese“, hat das aus zwei Oboen, zwei Fagotten, einer Flöte und 17 Streichinstrumenten bestehende Orchester das Konzert mit Barockmusik von Georg Philipp Telemann eröffnet. 

 


SZ-Foto: Gerhard Rundel

Berührender Klang erfüllte danach den Kirchenraum bei „Lobet den Herrn“ und „Ich will dich loben“. Das Orchester und der aus rund 80 Sänger bestehende St. Magnuschor ließen Musik von dem 1839 in Steinhausen geborenen Johann Gustav Eduard Stehle erklingen. Die neuen geistlichen Lieder, „Ubi Caritas“, „Welche Freundlichkeit“ und „Lobe den Herrn“, meine Seele“ brachten ein modernes Klangbild und lebendigen Rhythmus in das Konzert. Bei „Welche Freundlichkeit“ sang Gisela Bronner mit weicher Altstimme einen gekonnten Solopart. Verena Westhäuser begleitete dieses Lied am Klavier.

Als Meister am Fagott zeigte sich Rustam Keil beim Solo „Andante Religioso Op. 56“. Begleitet vom Orchester ließ er diese meditative Melodie im Kirchenschiff ertönen. Die Kantate „Meine Seele soll verzagen“ wurde von Bariton Anton Eisele und Tenor Matthias Wolf gesungen. Harmonisch begleitet wurden sie dabei von Manuela Stolz an der Oboe, Sarah Baranja und Marlene Gnann an der Violine sowie Verena Westhäuser an der Orgel. Matthias Wolf hat dabei den Solopart für die erkrankte Mezzosopranistin Dagmar Hagmann übernommen.

Chorgesang ist feinfühlig

Fotos vom Konzert

finden Sie in der Bildergalerie

Ausdrucksstark erklang Bachs „Wohl mir, dass ich Jesum habe“. Geschmeidig zogen die Instrumentalisten die langen Triolenbögen bei den Zwischenspielen. Der feinfühlige Chorgesang fügte sich, im Piano mit leichtem Crescendo, anmutend dazwischen. Beschwingt ließ das Ensemble dann „Den Herren will ich loben“ mit einer Klangfülle prächtig erschallen. Weitere klangliche Abwechslung brachte die Händel-Arie „Meine Seele hört im Sehen“. Verena Knoll glänzte mit klarer Sopranstimme, begleitet wurde sie von Verena Westhäuser mit der Flöte und Matthias Wolf an der Orgel.

Melodisch kam die schwedische Melodie „Wie groß bist Du“ daher. Matthias Wolf, der auch den Satz geschrieben hat, und Hannelore Patran übernahmen den Solopart im Duett. Nach dem letzten Stück „Lobe den Herren, meine Seele“ gab es rauschenden Beifall und stehende Ovationen. „Ich bin berührt“, sagte eine Besucherin nach dem Konzert. „Es war einfach wunderbar.“

 Erschienen unter www.schwaebische.de am 24.11.2015 und am 25.11.2015 in der Schwäbischen Zeitung

Programm Kirchenkonzert 2015
Programm Kirchenkonzert 2015.pdf (57.94KB)
Programm Kirchenkonzert 2015
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100 – jähriger Todestag Gustav Eduard Stehle in der Wallfahrtskirche Steinhausen

Die Kirchenchöre Bad Schussenried und Steinhausen-Muttensweiler, unter der Leitung von Dekanatsmusiker Matthias Wolf und Carmen Wiest, gestalten anlässlich des 100. Todestages von Gustav Eduard Stehle gemeinsam einen Gedenkgottesdienst am Sonntag, den 25.10.2015 um 10.15 Uhr in der Wallfahrtskirche zu Steinhausen.

Gustav Eduard Stehle, geboren 1839 in Steinhausen als Sohn des Dorfschullehrers und Organisten Anton Stehle,  begann seine musikalische Karriere als Organist und Komponist an diesem seinem Heimatort, wo er bereits mit 12 Jahren seinen Vater an der Orgel ersetzte.

Noch in späteren Jahren erinnerte er sich gern der heimatlichen Kirche wie der noch größeren und schöneren in Bad Schussenried, wo er 1857 als Lehrer und Chorleiter des damaligen Männerchors (heutiger Liederkranz) mit seiner Virtuosität an Klavier und Orgel leidenschaftlich musizierte.

Nach vielen großen Erfolgen als Pianist an verschiedenen Orten seiner Heimat, in seiner Tätigkeit als Organist und Musikdirektor in Rorschach, wurde er 1874 zum Domkapellmeister und Domorganisten in St. Gallen ernannt, wo er 1913 in den verdienten Ruhestand ging und 1915 verstarb.

Gustav Eduard Stehle stellt daher eine große Verbindung zu Steinhausen und Bad Schussenried dar.

Zum Gedenken an seinen 100. Todestag werden u.a. Chorsätze des Komponisten nach einer Bearbeitung durch Dekanatsmusiker Matthias Wolf wie „Lobet den Herrn“, „Ich will dich loben“ und „Maria, milde Königin“ zu hören sein.

Magnusfest 2015

Konzert zu Ehren des Hlg. Magnus

Am Sonntag, 13. September 2015 um 18.00 Uhr findet in der Sankt- Magnus-Kirche Bad Schussenried das jährliche „Konzert zu Ehren des Heiligen Magnus“ statt.

 „… ihn zu loben, ihn zu preisen, auf, ihr Christen, rüstet euch!“ – so heißt eine Zeile aus dem Schussenrieder Magnuslied.

Um diesem Namenstag (der im kirchlichen Kalender am 6. September ist) des Patrons von Kirche und Stadt  einen eigenen Akzent zu geben, findet dieses „Namenstagskonzert“ statt und weist auch schon auf das vom 17. – 21. September stattfindende Magnus-, Kinder- und Heimatfest hin.

Die Ausführenden sind Manuela Stolz (Oboe), Sarah Baranja und Marlene Gnann (Violinen) das Vokalensemble St. Magnus sowie DKM Matthias Wolf (Orgel und Leitung).

Pfarrer Joachim Meckler wird passende Texte zu den in Oberschwaben einst und jetzt existierenden Ordensgemeinschaften beisteuern.

In diesem Jahr soll der thematisch „rote Faden“  das von Papst Franziskus ausgerufene Jahr der Orden sein. Das Jahr der Orden wurde am 1. Advent 2014 im Vatikan eröffnet. Der Welttag des geweihten Lebens am 2. Februar 2016 wird das Jahr beschließen.

Programm Magnuskonzert 2015
Programm Magnuskonzert 2015.pdf (228KB)
Programm Magnuskonzert 2015
Programm Magnuskonzert 2015.pdf (228KB)

Wir wollen mit dem diesjährigen Magnuskonzert in Musik und Wortbeiträgen an die großen Oberschwäbischen Klostertraditionen erinnern. So werden Werke von den barocken Klosterkomponisten M. Gaelle (Weingarten –Benediktiner), A. Heichlinger (Salem – Zisterzienser) und W. Hanser (Schussenried – Prämonstratenser) erklingen.

Instrumentale Werke der Zeitgenossen Händel, Rathgeber und Hertel werden das Programm abrunden.

Der Eintritt ist frei, wir bitten jedoch am Ausgang um freiwillige Spenden. Nach dem Konzert ist auf dem Kirchplatz ein kleiner Stehempfang bei Brot und Getränken, zu dem die Konzertbesucher herzlich eingeladen sind und der vom Chor Sankt Magnus veranstaltet wird.

Kirchenmusik im Festgottesdienst am Magnus-, Kinder- und Heimatfest

Der Festgottesdienst zu Ehren des Heiligen Magnus am Sonntag, 20. September 2015 um 9.30 Uhr in der Sankt-Magnus-Kirche wird durch Chor und Orchester Sankt Magnus unter Leitung von DKM Matthias Wolf wieder in festlicher Weise gestaltet.

In diesem Jahr darf die festlich versammelte Gemeinde die von Matthias Wolf vertonte „Messe Neue Geistliche Lieder“ hören, die Melodien von Neuen Geistlichen Liedern aufgreift, traditionelle Form mit moderner Musiksprache verbindet und so die festlich-freudige Stimmung des Magnus-, Kinder- und Heimatfestes aufgreift.

Außerdem wird die Psalmvertonung „Ich will den Herrn loben“ für Chor und Orchester von Gustav Eduard Stehle (1839 – 1915) musiziert. Mit diesem Werk soll an den 100sten Todestag des Komponisten Stehle erinnert werden, der in Steinhausen als Sohn des dortigen Dorflehrers geboren wurde, 1857 - 1865 in Schussenried als Lehrer wirkte und zum Domkapellmeister in St. Gallen und weltweit gefeierten Komponisten aufstieg.

Als Musik nach der Kommunion darf die Gemeinde den Choralsatz „Wohl mir, dass ich Jesum habe“ aus der Kantate 147 von J. S. Bach hören.

Darüber hinaus werden selbstverständlich das Magnuslied, das Kinderfestlied „Geh aus mein Herz“ und „Großer Gott“ musiziert, ganz dem Thema des Tages verpflichtet …“ihn zu loben, ihn zu preisen“.

Als Orgelnachspiel wird die Toccata in c von Leon Boellmann erklingen.

Kirchenmusik an Pfingstsonntag, 24.05.2015 in Sankt Magnus

Der feierliche Gottesdienst am Pfingstsonntag um 09:30 Uhr wird in diesem Jahr musikalisch durch das Vokalensemble St. Magnus und Mitgliedern des Orchesters unter Leitung von DKM Matthias Wolf mit der Missa brevis KV 220 von W.A. Mozart gestaltet, der sogenannten "Spatzenmesse".
Diese um 1775 entstandene Messe hat ihren Beinamen wegen der charakteristischen Violinfigur im Sanctus und Benedictus der Messkomposition. Dem 19jährigen Mozart scheint in dieser Komposition ein besonders eingängiges und geradezu volkstümliches Werk gelungen zu sein, was sich vor allem in der geschmeidigen Stimmführung und der straffen Form widerspiegelt.

Daneben erklingen 2 Werke von "Schussenrieder"-Komponisten: Zum einen ein "Laudate Dominum" des Schussenrieder Chorherren Wilhelm Hanser (1738-1796), das 1767 entstanden ist und damit in nächster zeitlicher Nähe zur Spatzenmesse, zum anderen in Erinnerung an den 100sten Todestag von J.G.E. Stehle (1839-1915) das Offertium zum Pfingstfest "Confirma hoc". In Steinhausen geboren war Stehle 1856-1865 Lehrer, Organist und Pianist in Schussenried, 1874 wurde er zum Domkapellmeister in St. Gallen ernannt und entwickelte sich hier zu einem der wichtigsten Vertreter der katholischen Kirchenmusik im 19. Jahrhundert.

Auftritt der Extraklasse im Kaiserdom zu Speyer am 26.04.2015

Einen Auftritt der Extraklasse hatten Chor und Orchester St. Magnus aus Bad Schussenried am vergangenen Wochenende. Aufgrund langjähriger persönlicher Kontakte mit Walter Schmitzer, früherer Vorsitzender des Dommusikvereins, kamen Chor und Orchester seiner Einladung nach, im Dom zu Speyer zu musizieren. In aller Frühe fuhr man am Samstag mit insgesamt 93 Mitgliedern in zwei Bussen los. Nach einem Zwischenstopp  gelangte man gegen 10 Uhr am Hotel am Technikmuseum an, welches in Sichtweite zum Dom und somit sehr zentral liegt.

Da die Zimmer noch nicht bezugsfertig waren, durften alle zur eigenen Erkundung in die Stadt ausschwärmen. Bald war Speyer fest in „schwäbischer Hand“, überall traf man in Cafés oder in den Läden der Stadt auf mitgereiste Schussenrieder.

Nach dem Zimmerbezug stand die Gestaltung eines abendlichen Gottesdienstes in der Kirche Sankt Josef auf dem Programm. Die Musiker und der Chor hatten einen persönlichen Rahmen vorbereitet. Der Gottesdienst wurde dem, nur zwei Wochen vor dem Zusammentreffen unerwartet verstorbenen Initiator der Reise, Walter Schmitzer, gewidmet. Nach einer kurzen Ansprache des Vorstands Paul Eisele erklang „Von guten Mächten“ in ehrenvollem Gedenken an den Verstorbenen.

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Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im zur Kirche St. Josef angrenzenden Gemeindehaus ging es überaus gesellig und singfreudig bei Pfälzer Spezialitäten und guten Weinen zu. Mitglieder der dortigen Kolpingsfamilie übernahmen erneut die Bewirtung und Betreuung der Reisegruppe, nachdem sie schon bei den vorangegangenen Besuchen 1996 und 2009 mit von der Partie waren. Und obwohl man alles daran gesetzt hatte, dass nichts ausgehen solle, war es dann am Ende doch passiert: Die Soß`war auch dieses Jahr wieder vorzeitig leer…..

Nach einer, zumindest für einige Reisende, sehr kurzen Nacht traf man sich zum gemeinsamen Frühstück am Sonntagmorgen wieder. Gut gestärkt begab man sich zur Probe in den nahegelegenen Dom, um sich an den 12 Sekunden währenden Nachhall des Domes zu gewöhnen. Dann begann um 10.00 Uhr der gut besuchte festliche Sonntagsgottesdienst, dem Generalvikar Dr. Franz Jung vorstand. Chor und Orchester musizierten unter ihrem Dirigenten DKM Matthias Wolf die fünfstimmige „Missa di Sancti Conradi “ von Konradin Kreutzer, die im mächtigen Dom zu Speyer zum ersten Mal erklang. Sowohl der Domorganist und Diözesanmusikdirektor Markus Eichenlaub als auch der anwesende Domkantor Alexander Lauer zeigten sich begeistert vom Können der Schussenrieder und spontan baten sie Chor und Orchester, bald wieder einmal nach Speyer zu kommen, um dort zu musizieren. Auch fremde Zuhörer kamen nach dem Gottesdienst auf die Sänger und Musiker zu und bekundeten ihre Begeisterung für die wunderschöne Musik und die hohe Qualität. Nach einem leckeren Mittagessen trat die Reisegruppe wieder die Heimreise an. Einige Mitfahrer holten den fehlenden Schlaf der Nacht während der Fahrt wieder auf und so traf man am Abend entspannt und voller wunderbarer Eindrücke wohlbehalten wieder in Bad Schussenried ein. Und alle waren sich einig, dass es nicht die letzte Fahrt nach Speyer gewesen sein sollte.

weitere Fotos in der Bildergalerie

Kirchenmusik an Karfreitag und Ostersonntag

Die Liturgie vom Leiden und Sterben unseres Herrn Jesus Christus am
Karfreitag, 03.04. um 15.30 Uhr
wurde von Solisten, Chor und Orchester Sankt Magnus unter Leitung von DKM Wolf mit der Johannespassion des frühbarocken Komponisten Thomas Selle (1599-1663) in der Fassung für Soli, Chor, Holzbläser und Orgel musikalisch gestaltet. Des Weiteren erklangen der Chorsatz „Jesus, Gottes Lamm“ für Chor und Bläser sowie zur Kreuzverehrung das von M. Wolf komponierte Chorwerk „Crucem tuam, adoramus Domine“ (Dein Kreuz, o Herr, verehren wir) für Chor, Bläser und Orgel.

Das feierliche Osterhochamt am Ostersonntag, 05.04., um 9.30 Uhr wurde in diesem Jahr musikalisch mit einer neu einstudierten und in Bad Schussenried noch nie gehörten Messkomposition gestaltet: Solisten, Chor und Orchester von Sankt Magnus gestalteten den österlichen Festgottesdienst mit der „Messe d-Moll“ von W. E. Horak (1800 – 1871), der zu seiner Zeit in Prag als Kirchenkomponist, Organist und Chorregent wirkte und im 19. Jahrhundert zu einem der meist aufgeführten Kirchenkomponisten zählte. Ein zeitgenössisches Lexikon schreibt: „Kenner heben in seinen Arbeiten die Reinheit des Stils, die Gründlichkeit des musikalischen Satzes und das Weihevolle in seinen Kompositionen hervor.“

Außerdem erklangen die Ostermotetten für Chor und Orchester: „Erstanden ist der heilig Christ“ des Leipziger Thomaskantors Sebastian Knüpfer (1633 – 1676) und „Dies ist der Tag“ von Ignaz Reimann (1820 – 1885).

Schlusspunkt war das „Halleluja“ von G. F. Händel für Chor und Orchester.

Als Orgelnachspiel erklang die Toccata D-Dur von Rene Louis Becker, einem elsässischen Komponisten der späten Romantik. Zusammengefasst wurde der Ostertag mit der feierlichen Ostervesper in St. Sebastian, Reichenbach, um 18.00 Uhr, die von Männerstimmen des Sankt-Magnus-Chores musikalisch gestaltet wurde.

Cäcilienfeier von Chor und Orchester am 09.01.2015

Mit dem Gottesdienst um 18:00 Uhr, den der Chor mit 4-stimmigen Stücken aus dem neuen Gotteslob mitgestaltete, begann die Cäcilienfeier.

Nach den Berichten von Vorstand, Dirigent, Kassiererin und Schriftführerin und dem Grußwort von Präses Pfarrer Meckler standen die Ehrungen langjähriger Mitglieder auf dem Programm. Ebenso wurden die zuverlässigsten Probenbesucher und die auswärtigen Mitglieder ausgezeichnet.

Die sechs neu aufgenommenen Mitglieder wurden mit einer kleinen "Mutprobe" herzlich begrüßt. Gestärkt vom Essen war dann noch genügend Zeit für einen Ausblick auf 2015, zum Feiern und Erzählen.

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