Kirchenchor & Orchester St. Magnus - Bad Schussenried
 

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Viel Freude beim Erkunden unserer Homepage wünschen Kirchenchor & Orchester St. Magnus.

Wunderbares Kirchenkonzert

Psalmvertonungen aus 5 Jahrhunderten

Zum Ausklang des Kirchenjahres präsentierte sich der St. Magnus-Kirchenchor mit seinem Orchester nach 2-jähriger Unterbrechung mit einem großen Kirchenkonzert.
Die Qualität der bisherigen Konzerte ließ Erfreuliches erhoffen, und die vielen Besucher, die die St. Magnuskirche füllten, haben sicher den Besuch nicht bereut. Der gute Ruf dieser gegenwärtig 70-köpfig zählenden Bad Schussenrieder Musiziergemeinschaft unter Leitung von KMD Matthias Wolf wurde auch an diesem Abend bestätigt.
Das Kirchenkonzert widmete sich schwerpunktmäßig der Vertonung des Psalms 121 „Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen“. Dieser Psalm findet sich im Werk   zahlreicher Komponisten.  KMD Matthias Wolf hat für sein Programm verschiedene Fassungen aus fünf Jahrhunderten ausgewählt und darum herum musikalische und theologisch passende Kantaten dazu gefügt. 


Mit strahlendem, freudigem Klang eröffneten Chor und Orchester das Konzert mit „Es ist ein köstlich Ding“, einer Eigenkompostion des Dirigenten Matthias Wolf. Das Stück war Auftakt für ein eineinhalbstündiges Hörerlebnis, über dem dieser Titel als Leitmotiv hätte stehen können.
Den Reigen der Psalmvertonungen eröffneten zwei Komponisten aus dem 17. Jahrhundert:  Von Jakob Reiner, einem Schüler von Orlando di Lasso und Kapellmeister des Klosters Weingarten, erklang eine Solokantate. Theresa Heinzelmann zeigte ihr solistisches Können mit ihrem makellosen Sopran, wunderschön begleitet von der Violinistin Salome Hänsler. Von Heinrich Schütz, dessen 350. Todesjahr gedacht wurde, kam eine weitere bedeutende Fassung.
Zwei Chorsätze unbekannter Komponisten des 18. Jh. bildeten den Übergang zu den Psalmvertonern der Neuzeit.  KMD Wolf brachte wiederum eine Eigenvertonung des Psalm 121 zu Gehör. Typisch für ihn ist, dass er in seinen Kompositionen Elemente früherer Stile mit der Gegenwart verbindet . Mit seinem Psalm 121 ist ihm ein emotionales Werk gelungen, das das Anliegen des Psalms vermittelt, zu trösten und Hoffnung zu schenken.  Der brillante Geigensolopart von Salome Hänsler trug dazu bei, dies zu verinnerlichen.
Ein weiterer zeitgenössischer Komponist kam mit John Rutter zu Gehör. Das bekannte Werk „Schau auf die Welt“ kam mit schönen Dialogen zwischen Frauen- und Männerstimmen zu Gehör, souverän begleitet am Klavier von Gertrud Karnik.
Ein sehr populäres Stück folgte mit Ennio Marricones „Gabriels Oboe“. Für die Oboistin Andrea Braun war es ein Bravourstück, behutsam vom Streichorchester mitgetragen.
Die bekannteste Vertonung des Psalm 121 von Felix Mendelsohn-Bartholdy „Hebe deine Augen“ aus dem Oratorium Elias durfte bei diesem  Programm nicht fehlen. Die Gefühlstiefe dieses berühmten Chorsatzes wurde vom Frauenchor klangschön und fein nachempfunden.

Mit der Kantate zu Psalm 121 von Heinr. Gottfr. Reichard erfüllte nochmals barocker Glanz die St. Magnuskirche. Wiederum zeigte Theresa Heinzelmann ihr solistisches Können mit der Arie „Ich hebe meine Augen“. Ebenso sicher trug Anton Eisele, einstiger Sänger bei den Regensburger Domspatzen, den Part „Der Herr behüte dich“ vor. Der Schlusschor „Der Herr behüte deinen Ausgang“ hinterließ großen Eindruck. Der Chor überzeugte mit Klangfülle und präzisem Vortrag und die Bässe ließen mit ihrem Klangvolumen aufhorchen.
Einen prächtigen Ausklang bildete das „Gloria Patri“ von Joh. Sebastian Bach. Hier vereinigte sich alles zu dem grandiosen, ergreifenden und gleichwohl durchsichtigen Schluss Bachscher Kantatenkunst.
Mit einer hervorragenden Zeichensprache gab der Dirigent seine Impulse und der Chor vermochte sie perfekt umzusetzen. Beeindruckend war auch die Homogenität und Disziplin der SängerInnen insbesondere bei dynamischen Akzenten oder bei den fugierten Passagen „sicut erat“ und beim „Amen“.
Begeisterter Beifall und Standing Ovations waren der Lohn für eine reife Leistung des St. Magnuschores mit KMD Matthias Wolf und den sicher begleitenden Instrumentalisten. Der Chor erwiderte mit zwei exzellent vorgetragenen Zugaben.
Drei Waldseerinnen, regelmäßige Besucher der Schussenrieder Konzerte, waren voll des Lobes: „Das Konzert war wunderbar, ihr habt einen der besten Chöre in der Gegend und die  Begleitung durch das Orchester der Magnuskirche ist ein Genuss!“

Bericht: Otto Minsch / Foto: Mirjam Berg 

Hurra - es geht wieder los!

 

Nach über zwei Jahren Ausnahmezustand, kehrte am 24.06.2022 so etwas wie "ein Stück Normalität" ein. Wir haben den Probenbetrieb mit dem Gesamtchor wieder aufnehmen können. Einige von uns sind noch vorsichtig oder terminlich verhindert, aber die erste Probe hat Freude gemacht. In stattlicher Runde durften wir feststellen, dass es mit schwäbischem Understatement "gar it so schlecht oalauft". Erstes Probenziel war das Magnusfest am Sonntag, 18.09.2022, das wir mit der Festlichen Messe in F-Dur von Ignaz Reimann umrahmen durften.

Als nächstes "großes Ziel" haben wir unser jährliches Kirchenkonzert am 20.11.2022 im Blick.

  • 2022-06-24 Neustart Chor1
  • 2022-06-24 Neustart Chor2

 


Bericht der Schwäbischen Zeitung vom 19.01.2022:

Marianne Pohl ist neues Ehrenmitglied

Schussenrieder Chor und Orchester Sankt Magnus feiern Cäcilienfeier

 

Die Mitglieder des Chors und Orchesters Sankt Magnus haben sich Mitte Januar coronabedingt und ganz ohne Formalien im Abendgottesdienst zusammengefunden, um der heiligen Cäcilia zu gedenken und in alternativer Form ihre Jahresversammlung abzuhalten. Ein Ensemble des Chores gestaltete den Gottesdienst festlich im Wechsel mit der Gottesdienstgemeinde.

 

Am Ende des Gottesdiensts durfte Präses Pfarrer Nicki Schaepen zusammen mit Dirk Jansen eines der schönsten Dinge dieser Veranstaltung tun: verdienten Mitgliedern für ihr Tun zu danken. Und so konnten im Namen des Cäcilienverbands der Diözese Rottenburg Stuttgart folgende Personen mit Urkunden und einer kleinen Aufmerksamkeit geehrt werden: Für zehn Jahre: Renate Ammann, Heidi Rundel und Martha Wahl; für 15 Jahre: Dagmar Haug; für 20 Jahre: Sylvia Fügner, Pia Schupp und Renate Müller; für 25 Jahre: Dagmar Hagmann, Michaela Störkle, Manuela Stolz und Herbert Ailinger; für 30 Jahre: Daniela Jansen und Brigitte Fischer und für 35 Jahre: Marianne Pohl, Georg Rundel und Paul Eisele. Ein besonderer Dank galt dem Corona-Ensemble von Chor und Orchester für die vielfältige und niveauvolle musikalische Gestaltung der Gottesdienste in der Coronazeit. Immerhin konnte man auf gut 100 Termine und gut 90 Neueinstudierungen in den Jahren 2020 und 2021 zurückblicken.

Neben den regulären Ehrungen waren besondere Verdienste zu würdigen: Daniela Jansen führt seit 20 Jahren das Ehrenamt der Schriftführerin aus, das neben den offiziellen Aufgaben viel Hintergrundarbeit, vor allem im Organisationsbereich umfasst.

Des Weiteren konnte Marianne Pohl für 35 Jahre Kassenführung geehrt werden. Da die offizielle Kassenführung seit diesem Jahr aufgrund diözesaner Anweisung bei der Kirchenpflege liegt, endet ihre offizielle Tätigkeit als Kassenwart. Vor allem ihre in Reimform verfassten Kassenberichte waren immer ein Höhepunkt der Jahresversammlung. Aufgrund ihrer herausragenden Verdienste um Chor und Orchester Sankt Magnus wurde Marianne Pohl mit großem Applaus zum Ehrenmitglied ernannt.

In der Galerie gibt es weitere Fotos.

 

Bericht der Schwäbischen Zeitung vom 20.01.2022:

Dreikönigskonzert stößt auf großen Anklang

Mehrere Solisten begleiteten das Konzert

 

Trotz der Corona-Pandemie konnte dieses Jahr am 6. Januar das festliche Dreikönigskonzert des Ensembles von Chor und Orchester Sankt Magnus im Bibliothekssaal stattfinden. Mit einer breiten Palette an weihnachtlichen Musikwerken traf Matthias Wolf mit seiner Auswahl Geschmack und Herz der Zuhörer und zauberte damit noch einmal Weihnachtsstimmung pur.

 

Ein Kennzeichen dieses Konzerts und Ensembles ist es, sich immer wieder unbekannten Werken zu widmen und so begann das Konzert mit einem Stück des Silcherzeitgenossen Christian Weeber „Dein König kommt, o Zion“. Bereits hier zeigte sich die Qualität der Musizierenden in ausgewogener Abstimmung von Instrumenten und Chorklang. Es folgten drei bekannte Weihnachtslieder für Chor und Flügel, wobei hier das Schussenrieder Weihnachtslied von Albert Uhl mit seinem tiefsinnigen Text und wunderschöner Melodie herauszuheben ist.

Ihr solistisches Können mit warmem und rundem Stimmklang zeigte die Sopranistin Theresa Heinzelmann in der barocken Kantate „Fürchtet euch nicht“ von Beyer. Ihre Stimmqualitäten durften die Zuhörer weiterhin beim Kreutzerschen „Ave Maria“ mit der adäquat korrespondierenden Violinsolistin Sarah Baranja wie auch beim Carol „Ist so kalt der Winter“ - hier mit Chor - bewundern.

Virtuoses Können zeigten im weiteren Konzertverlauf die Violinistin Salome Hänsler mit einem Violinkonzert von Rathgeber. Musikalischen Tiefgang und hohen Gestaltungswillen bewies Andrea Braun mit ihrem Oboensolo in „Gabriels Oboe“. Noch einmal erfüllte barocker Glanz in Chor und Orchester den Bibliothekssaal mit der Kantate „Uns ist ein Kind geboren“ des eher unbekannten schwäbischen Bachzeitgenossen Sauerbrey. Im Schlussteil des Konzerts zeigten die Violinistinnen Sarah Baranja und Salome Hänsler, begleitet von Wolf am Flügel, ihr hohes Können in einer Weihnachtsliederfantasie von Wohlfahrt und der „Petersburger Schlittenfahrt“. Chor und Orchester vereinigten sich abschließend zum mächtigen und fröhlich bewegten „Ding, dong, merriliy on high“. Nicht enden wollender Applaus führte mit Schnabels „Transeamus“ und Mendelssohns Weihnachsthymne zu zwei Zugaben.

Zusammenhalt in den Musikvereinen ist groß

Artikel der Schwäbischen Zeitung vom 22.04.2021
Werden die Chöre und Orchester nach dem Ende der Pandemie weniger Mitglieder haben?
Schwäbische Zeitung 22.04.2021.pdf (146.94KB)
Artikel der Schwäbischen Zeitung vom 22.04.2021
Werden die Chöre und Orchester nach dem Ende der Pandemie weniger Mitglieder haben?
Schwäbische Zeitung 22.04.2021.pdf (146.94KB)

 

Die Schwäbische Zeitung beleuchtet in ihrem Artikel die Situation der Chöre und Musikvereine in der Pandemie. Und - trotz aller Schwierigkeiten und des Verzichts - es gibt auch viele positive Signale, wie Matthias Wolf berichtet.

Von der Hoffnung singen und musizieren wir nicht nur - wir leben sie auch.

 

Chor Sankt Magnus huldigt Mozart

Schwäbische Zeitung / 25.11.2019 / Bericht und Foto von Gerhard Rundel

Am Ende des Konzertes erhoben sich die rund 500 Besucher und belohnten die Musiker mit lang anhaltendem Applaus.

 

Berührende Kirchenmusikwerke von Wolfgang Amadeus Mozart haben die Solisten, der Chor und das Orchester Sankt Magnus am Sonntagnachmittag zelebriert. Beim großen Kirchenkonzert unter dem Motto „Viva Mozart“ ließen die Sänger und Musiker den genialen Komponisten in Sankt Magnus hochleben. Sopranistin Dorothée Ruoff und Violinistin Sarah Baranja glänzten als Solistinnen.

Mit der Hymne „Herr und Gott“, Köchelverzeichnis 345, hat Kirchenmusikdirektor Matthias Wolf das Konzert mit seinen rund 80 Sängern und den 29 Musikern feierlich eröffnet. Die Musik dieser Hymne war ursprünglich Teil einer Schauspielmusik für das Drama „Thamos, König in Ägypten“. Später wurde die Melodie mit geistlichem Text versehen, in dem es heißt: „Herr und Gott, Du unser Vater, höre unsern Lobgesang. Dir, dem Gütigen und Weisen weihen wir den Lobgesang.“ Schon beim ersten Stück bildeten der Chor und das Orchester eine ausgewogene, klanglich reine und berührende Einheit auf höchstem Niveau.

Der größte musikalische Anteil des Konzerts erklang aus der „Missa solemnis C-Dur, der sogenannten „Dominicusmesse“. Mozart hat diese Messe bereits 1769, also vor genau 250 Jahren, mit 13 Jahren komponiert. „Kyrie“, „Gloria“, „Credo“, „Sanctus“, „Benedictus“ und „Agnus Dei“ waren die Sätze dieser feierlichen in lateinischer Sprache gesungenen Messe. Oftmals erklangen ausgeprägte Fugen am Ende der Teile. Bei „Domine Deus“ und „Quoniam“ beim Gloria sowie „Et in spiritum“ beim Credo übernahm Sopranistin Dorothée Ruoff den Solopart. Mit geschulter, angenehmer Sopranstimme zeigte die zierliche Sängerin eine gute Leistung in Tonhöhe sowie Koloratur.

Chor und Orchester in Höchstform

 

Ebenso beim Allegro und Vivace der Motette „Exultate, jubilate“ für Sopran und Orchester. Violinistin Sarah Baranja brillierte beim Andante aus dem 2. Violinkonzert in D-Dur mit feinfühligem Spiel. Ausdrucksvoll zog sie die Bögen bei der wiegenden Melodie und der Kadenz im weichen Bett des souverän begleitenden Orchesters. Stimmgewaltig erschallte danach das Sanctus mit Orchester und Paukenunterstützung. Einen wunderbaren, und berührenden Abschluss des Konzerts bildete das „Ave verum corpus“ (KV 618). Es ist eines der bekanntesten Werke von Mozart. Mozart hat es ein knappes halbes Jahr vor seinem Tod, mit 35 Jahren, komponiert. Chor und Orchester, die sich in Höchstform befanden, erzeugten ein letztes grandioses Klangbild.

Am Ende des Konzerts erhoben sich die rund 500 Besucher und dankten mit lang anhaltendem Applaus für den außergewöhnlichen Hörgenuss. Als Abschluss des großartigen Konzerts gab es das bereits am Beginn gehörte Lied „Herr und Gott“ noch einmal. „Ich bin immer noch beeindruckt von dem großartigen Chorklang“, sagte Sänger Eberhard Wiek aus Hochdorf nach dem Konzert. „Das ,Ave verum‘ am Ende hat bei mir ein absolutes Gänsehautgefühl ausgelöst“.

Ein Konzert mit Gänsehauteffekt

 

Schwäbische Zeitung / 19.05.2019 / von Gerhard Rundel

Kirchenchor St. Magnus und Bläserensemble Hochdorf gaben ein Konzert im Bibliothekssaal. (Foto: Gerhard Rundel)

 

Ein berührendes Benefizkonzert haben der Kirchenchor St. Magnus und das Bläserensemble Hochdorf am Freitagabend zum Motto „Der Herr ist mein Hirte“ gegeben. Im vollbesetzten Bibliotheksaal glänzten der Chor und das Bläserensemble mit hervorragendem Chorgesang und feinfühliger guter Musik.

Den musikalischen Reigen eröffnete Manuela Stolz als Solistin am Englischhorn mit der Aria „Schafe können sicher weiden“ aus der Kantate 208 von Johann Sebastian Bach. Begleitet wurde sie von Chorleiter und Kirchenmusikdirektor Matthias Wolf am Flügel. Wolf war es auch, der die jeweiligen Musikblöcke mit sinnlichen Versen aus dem Psalm 23 anmoderierte. „Der Herr ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen“ oder „Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser“ waren die Verse vor der Vertonung des „Psalm 23“ von Alfred Hochedlinger und den neuen geistlichen Liedern „Alle meine Quellen“ und „Du bist bei mir“.

Als erstes Stück, das die rund 60 Sänger des gemischten Chors und die 24 Musiker des Ensembles gemeinsam intonierten, erklang der Pophit „You raise me up“. Als weitere gemeinsame Musikstücke folgten unter Leitung von Sabine Götze „Hebe deine Augen auf“ von Felix Mendelsohn-Bartholdy und „The Lord Bless and Keep You“ von John Rutter. Bei den Tutti-Stellen von Bläsern und Chor wirkte das Spiel der Harmoniebläser etwas dominant. Die leidenschaftliche Musik zum Film „Schindlers Liste“ brachten die Bläser alleine zu Gehör. Die im langsamen Tempo erklingenden Melodiebögen drückten ein starkes Gefühl von Traurigkeit, aber auch Hoffnung aus. Mit viel Ausdruck ließen die Bläser danach das harmonisch klingende „Bist du bei mir“ feinfühlig mit prächtigem Klang erschallen. Ebenso das schwermütige mit vielen ungewohnten Akkordgebilden durchsetzte „Panis angelicus“.

 

Bei dem von Matthias Wolf komponierten „Der Hirte“ übernahmen die jungen Sopranistinnen Isabell Frick und Mia Müller den gelungenen Solopart. Maximilian Stadlers Vertonung des „Psalm 23“ ertönte von den Frauenstimmen mit Klavierbegleitung. Gänsehautgefühl erzeugte das vom Chor mit dynamisch erzeugter Spannung und viel Ausdruck vorgetragene „Ave verum“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Ebenso „Ubi caritas“ von Audrey Snyder. Für lang anhaltenden, frenetischen Beifall wurden die Konzertbesucher noch mit zwei gemeinsamen Zugaben belohnt.

Pfarrer Nicki Schaepen sagte dem Kirchenchor und den Bläsern am Ende danke für die Unterstützung seiner Ministranten: „Das Konzert war eine wunderbare Kooperation.“ Manuela Weishaupt, die Vorsitzende des Kirchenchores, hatte am Anfang des Konzerts nicht zu viel versprochen, als sie wunderschöne und interessante Werke aus alter und neuer Zeit versprach.
Der Spendenerlös des Konzerts ging an die Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie die Ministranten von St. Magnus in Bad Schussenried. Beide Gruppen stellten sich kurz vor und berichteten über ihre Arbeit. Eine weitere Aufführung des Konzerts stand am Sonntag nochmals in der Kirche St. Josef in Birkendorf auf dem Programm. Hierbei waren die Spenden für die Dachsanierung der evangelischen Versöhnungskirche in Ummendorf bestimmt.

"Wo Worte nicht genügen, um Gott zu loben, kommt uns die Musik zu Hilfe."