Kirchenchor & Orchester St. Magnus - Bad Schussenried

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Grüß Gott und herzlich willkommen!

Viel Freude beim Erkunden unserer Homepage wünschen Kirchenchor & Orchester St. Magnus.

Kirchenmusik an den Weihnachtsfesttagen 2017 in Sankt Magnus, Bad Schussenried

Die Krippenfeier mit Krippenspiel der Kinder am Sonntag, 24. 12. um 16.00 Uhr wird musikalisch durch die Noah-Band mitgestaltet.

Dann folgt um 22.00 Uhr als musikalische Einstimmung in die Messfeier zur Heiligen Nacht adventliche und weihnachtliche Orgelmusik aus verschiedenen Epochen (u.a. von Zachau, J.S.Bach, A.Guilmant) mit KMD Matthias Wolf an der Weigle-Orgel, der auch in der Christmette (22.30 Uhr) als Kantor und an der Orgel die musikalische Gestaltung übernimmt.

Der weihnachtliche Festgottesdienst am Montag, 25.12., 9.30 Uhr wird von Solisten, Chor und Orchester von Sankt Magnus unter Leitung von KMD Matthias Wolf mit der Pastoralmesse G-Dur des Schlesiers Josef Güttler (1841 – 1912) musikalisch bereichert. Güttler versteht es ähnlich wie sein Landsmann Ignaz Reimann in dieser Messvertonung auf unnachahmliche und geniale Weise weihnachtliches Flair, festliche Klänge und schöne Melodien zu verbinden. Ein weiterer Festgesang für Chor und Orchester ist „Sagt uns Hirten“ von Robert Führer (1807 -1862) sowie das „Transeamus usque Betlehem“ von Ignaz Schnabel, das inzwischen zur jährlichen Schussenrieder Weihnachtstradition gehört. 
Als Orgelnachspiel wird die Toccata G-Dur von Th. Dubois (1837 – 1924) zu hören sein.

Der 1. Weihnachtsfeiertag wird mit der feierlichen Vesper um 17.00 Uhr in Sankt Sebastian Reichenbach zusammengefasst, die von Männerstimmen des Sankt-Magnus-Chores musikalisch gestaltet wird.

Musikalischer Höhepunkt jeden Jahres ist unser Kirchenkonzert, das am 26.11.2017 stattfand. Die Schwäbische Zeitung berichtete:

Musik, die das Herz berührt

Schätze aus dem Klosterarchiv begeistern die Besucher des Kirchenkonzerts von Chor und Orchester St. Magnus

Bericht und Bilder von Gerhard Rundel

Bad Schussenried (sz) Geistliche Musik und Gesang kann berühren und begeistern. Dies ist den Solisten, dem Chor und dem Orchester St. Magnus Bad Schussenried am Sonntagnachmittag hervorragend gelungen. Unter dem Motto „Schätze aus dem Klosterarchiv“ präsentierten die rund 100 Akteure um Kirchenmusikdirektor Matthias Wolf ein Kirchenkonzert der Extraklasse. Chor und Orchester bildeten beim Konzert eine klangliche Einheit und musizierten auf höchstem Niveau.

Mit dem „Magnificat in G-Dur“ von Gallus Zeiler begannen die etwa 80 Sänger und 26 Musiker das Konzert mit einem klangvollen Stück aus dem 18. Jahrhundert. Eine weich klingende Instrumentaleinleitung bereitete das Fundament für den prächtig einsetzenden Chorgesang. Bei „Alma redemptoris mater“, einer marianischen Antiphon, zeigte sich Verena Westhäuser am E-Piano mit Spinettklang als Meisterin bei der Begleitung des Chors. Nach dem anmutenden „Ave Regina coelorum“ folgte das stimmgewaltige „Regina coeli laetare“. Mächtige Halleluja-Rufe erklangen dabei vom Chor.
Dazwischen zeigte sich die junge Theresa Heinzelmann aus Allmannsweiler zum ersten Mal als glanzvolle Sopransolistin. Ganz andere Musik war beim „Concerto in C-Dur“ für vier Blockflöten, zwei Streicher und Basso Contino, zu hören. Die vier Flötensolisten, Christa Strobel, Martin Barth, Karin Schorisch-Löffler und Elvira Jann von der Gruppe „Ton in Ton“, sorgten beim viersätzigen Concerto für eine brillante musikalische Abwechslung. Begleitet wurden sie an den Violinen von Sarah Baranja und Oriane Richter sowie von Matthias Wolf am Klavier.

Hauptwerk des Konzerts war die „Messe in F-Dur“ vom Schussenrieder Chorherrn Norbertus Graf. Graf war 1775 Musikdirektor im Klosters Schussenried. Er komponierte die Messe im Zeitstil der Wiener Klassik. Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Benedictus und Agnus Dei erschallten in perfekter Abstimmung zwischen Chor und Orchester in den Kirchenraum. Die junge Sopranistin Theresa Heinzelmann sang beim Benedictus einen berührenden Solopart mit angenehmer, weicher Sopranstimme.
Die letzten beiden Lieder wurden von Dirigent Matthias Wolf 2006 und 2017 selbst komponiert. Beim „Ave Maria“ spielte Oboistin Manuela Stolz einen melodiösen, gekonnten Solopart. Sänger und Instrumentalisten formten beim „Magnificat 2006“ ein letztes grandios, erschallendes Klangbild. Chor und Orchester zeigten sich beim Konzert in Höchstform. Am Ende des Konzertes erhoben sich die rund 500 Besucher und zollten mit lang anhaltendem Applaus den Akteuren für den außergewöhnlichen Hörgenuss Dank und Anerkennung. „Mit dem nochmaligen „Benedictus“ aus der Messe F-Dur und „Transeamus“ setzten Chor und Orchester ein letztes Highlight dieses großartigen Konzertes der Extraklasse.

Danach ergriff der scheidende Pfarrer Joachim Meckler das Wort. 19 Jahre habe er sich an der Kirchenmusik von St. Magnus erfreuen dürfen – heuer zum letzten Mal als Pfarrer von Bad Schussenried. „Kirchenchöre sind Biotope des Glaubens“, sagte Meckler. „Kirchenchöre vermitteln im Kleinen, dass Glaube leben, wachsen und sich ausbreiten kann“. Sein Dank galt dem Chor, dem Orchester und Kirchenmusikdirektor Matthias Wolf. Die Vorsitzende des Kirchenchores, Manuela Weishaupt, dankte Pfarrer Meckler mit den Worten: „Vielen Dank für alles, was Sie dem Chor in Gedanken, Worten und Taten getan haben“. Zum Dank ernannte sie Joachim Meckler zum Ehrenpräses von Chor und Orchester St. Magnus. „Ich bin berührt und begeistert zugleich“, sagte eine Besucherin nach dem Konzert. „Es war einfach wunderbar“.

Schwäbische Zeitung (online 28.11.2017 / Printversion 29.11.2017)

Chor und Orchester Sankt Magnus halten Probentag für Kirchenkonzert

Kartenvorverkauf startet am Wochenende

Am vergangenen Samstag trafen sich über 90 Mitwirkende von Chor und Orchester Sankt Magnus mit ihrem Leiter KMD Matthias Wolf zum Probentag für das jährliche Große Kirchenkonzert, das am Sonntag 26.11. um 16 Uhr in der St.Magnus-Kirche Bad Schussenried stattfindet.  "Die Einstudierung eines solch großen Konzerts, das eine der Höhepunkte in unserem Jahreslauf ist, benötigt intensive Vorbereitung," so Manuela Weishaupt, 1. Vorsitzende von Chor und Orchester. Bereits seit Ostern werden die Stücke, die überwiegend aus der Schussenrieder Klosterzeit stammen, geprobt. Dass das Ganze den letzten Schliff bekommt, trafen sich die Chor- und Orchestermitglieder zu einem gelungen, aber auch arbeitsintensiven Probentag, an dem nicht nur an den Tönen gefeilt wurde, sondern auch an Aussprache und vor allem am richtigen musikalischen Ausdruck gearbeitet wurde.

Das Ergebnis wird im Großen Kirchenkonzert zu hören sein, das in diesem Jahr unter dem Thema „Schätze aus dem Klosterarchiv“ steht. KMD Matthias Wolf hat dazu in verschiedenen Archiven gestöbert und wahre musikalische Schätze aus Schussenrieds Klosterzeit zu Tage gefördert, die in diesem Konzert zum ersten Mal seit der Barockzeit erklingen werden.

Der Vorverkauf für dieses einmalige Konzert des „Vorzeigechors der Diözese“ startet am kommenden Samstag, den 18.11. ab 09.00 h bei Elektro Müller, Wilhelm-Schussen-Str. 46, Bad Schussenried (Tel. 07583/2546).

Als Hauptwerk erklingt die Messe F-Dur des Schussenrieder Chorherrn Norbertus Graf, der um 1775 Musikdirektor des Klosters war. Er komponierte im Zeitstil der sog. Wiener Klassik, was Reminiszenzen an barocke Formen aber nicht ausschließt. Außerdem erklingen marianische Antiphonen der Barockkomponisten Rathgeber, Abt Gallus Zeiler und Franz Bühler. Als klangliche Besonderheit wird ein Concerto für 4 Blockflöten und Violinen des Dresdener Hofkomponisten J. D. Heinichen erklingen. Abgerundet wird das Konzert mit zwei Marienkompositionen von KMD Wolf.

Kirchenchor St. Magnus als „Studienobjekt“

Einen besonderen Gast konnte der Kirchenchor St. Magnus in der Chorprobe am 13.10.2017 begrüßen. Professor Kunibert Schäfer hat den Lehrstuhl für Dirigieren und Chorleitung an der Hochschule für Kirchenmusik in Regensburg inne. Im Wintersemester 2017/18 widmet er sich dem Forschungsvorhaben mit dem Thema „Eine Suche nach belastbaren Faktoren über die vorbildhafte Chorarbeit in Kirchenchören der kath. Kirche Deutschlands.“

 

Zum Hintergrund der Arbeit schreibt er auf seiner Homepage: „Seit vielen Jahrzehnten bin ich als Kirchenmusiker und Chorleiter sowie als Dozent für Chorleitung an der HfKM Regensburg auf der Suche nach Kriterien für eine gelungene Chorarbeit in unseren Kirchenchören. Dabei beschäftigen mich immer wieder Fragen wie: - Weshalb gelingt es in manchen Ensembles scheinbar mühelos, neue begeisterte Sängerinnen und Sänger zu finden - Weshalb funktionieren manche Chöre vorbildhaft und es ist für Mitwirkende die reinste Freude hier dabei zu sein? - Gibt es Gemeinsamkeiten unter diesen Chören? - Lassen sich gelungene Modelle evtl. auf andere Chöre übertragen?

Ich möchte in meinem Forschungssemester (WS 17/18) viele dieser „Vorzeigechöre“ bei ganz alltäglichen Chorproben besuchen, die Mitglieder und Chorleiter befragen, diese Informationen zusammenfassen, bewerten und die Ergebnisse (anonymisiert) an geeigneter Stelle veröffentlichen.“

Im Rahmen dieses Vorhabens besuchte Prof. Schäfer den Kirchenchor St. Magnus. Nachdem er sich und seine Studie kurz vorgestellt hatte, verfolgte er den Ablauf der Chorprobe. Zum Abschluss bedankte er sich bei Dirigent KMD Matthias Wolf und dem Chor mit humorvollen Worten. Den Fragebogen zum Chor, den Proben und ihrem persönlichen Hintergrund füllten die Chormitglieder gerne aus. – Als „Vorzeigechor“ in der Diözese ausgewählt zu werden, ist für alle Beteiligten eine Bestätigung der engagierten Arbeit und ein weiterer Ansporn.

Prof. Schäfer ließ sich auch nicht lange bitten, im Anschluss an die Probe noch mit zum Einkehren zu gehen. Ob dies noch Teil der Studie war oder mehr dem persönlichen Vergnügen diente, blieb allerdings bisher offen.

Das Magnusfest wurde auch 2017 von Chor und Orchester mitgestaltet

Konzert zu Ehren des Heiligen Magnus

Am Sonntag, 10. September 2017, 18.00 Uhr, fand in der Magnuskirche Bad Schussenried das jährliche Konzert zu Ehren des Heiligen Magnus statt, das den Festreigen zum Magnus-, Kinder- und Heimatfest 2017 eröffnete.

Zu diesem Konzert konnten Andrea Braun (Oboe) und Manuela Stolz (Oboe) gewonnen werden. Andrea Braun (Biberach) stammt aus Berlin und begann erst mit 14 Jahren das Oboespiel. Nach dem Musikstudium an der Universität der Künste Berlin bei Birgit Schmieder war sie 1 Jahr am Conservatoire de la musique de Genève bei Professor Perrenoud als Austauschschülerin. Desweiteren besuchte sie Meisterkurse u.a. bei Albrecht Mayer. Derzeit ist sie freiberuflich tätig, regelmäßig ist sie in der Kammerphilharmonie Bodensee-Oberschwaben und anderen regionalen Ensembles aktiv.
Manuela Stolz (Ummendorf) erhielt Unterricht bei Anja Tamaru-Solle (Theater Ulm) sowie bei Irene Reise (Stuttgarter Philharmoniker). Neben dem Spiel im Musikverein Hochdorf, bei symphonischen Blasorchestern und verschiedenen Kammermusik-Ensembles, ist sie solistisch insbesondere mit KMD Matthias Wolf aktiv.

Des weiteren war das Vokalensemble St. Magnus zu hören, Leitung und Orgel KMD Matthias Wolf. In diesem Jahr erklang Musik aus der Blütezeit des Dresdner Barocks. Vom Hofkapellmeister J. D. Heinichen (1683 – 1729) wird die Triosonate G-Dur zu hören sein, von J. D. Zelenka (1679 – 1745), der in der Amtsnachfolge Hasse unterlegen war und deshalb zum „Kirchenkompositeur“ ernannt wurde, werden 2 Sätze aus der Triosonate g-Moll erklingen.
Ergänzt wurde das Programm u.a. durch Vokal- und Orgelwerke des Zeitgenossen J.S.Bach, sowie als klanglicher Kontrapunkt durch Orgelwerke des Schussenrieder Klosterkapellmeisters Augustinus Büx (1701 – 1751) und des Schussenrieder Komponisten, Dichters und Musikers Albert Uhl (1859 – 1916).

Der Stehempfang auf dem Kirchplatz wurde von den Konzertbesuchern gerne angenommen.

 

Eine original Bad Schussenrieder Premiere

Chor und Orchester Sankt Magnus führen Messe F-Dur des Prämonstratenser Chorherrn Norbertus Graf auf

Bericht der Schwäbischen Zeitung / Josef Assfalg vom 17.09.2017.

Chor und Orchester Sankt Magnus begeisterten beim Festgottesdienst am Sonntag. Foto: Josef Assfalg

Der Sonntag des Bad Schussenrieder Magnus-, Kinder- und Heimatfestes hat mit einem feierlichen Gottesdienst in der Sankt-Magnus-Kirche begonnen. Chor und Orchester Sankt Magnus führten erstmals die Messe F-Dur von Norbertus Graf auf.

Mit Inbrunst sangen die Kirchenbesucher beim Einzug der Geistlichkeit und der Fahnenabordnungen der Bad Schussenrieder Vereine und seiner Ortsteile das Magnuslied. Zusammen mit Pfarrer Hubert Klimek zelebrierte der Ortsgeistliche Joachim Meckler den Festgottesdienst. In seiner Predigt sagte Pfarrer Meckler, er spüre, dass man in Bad Schussenried mit dem Heiligen Magnus vertraut sei. Magnus sei mit den Menschen in ihren Nöten und in ihren Freuden verbunden. Und: „Die Kirche hält die Geschichte des heiligen Magnus lebendig.“

Der Festgottesdienst wurde musikalisch umrahmt vom Chor und Orchester Sankt Magnus. Unter der musikalischen Leitung von Kirchenmusikdirektor (KMD) Matthias Wolf brachten die rund 70 Akteure erstmals die Messe F-Dur des Prämonstratenser Chorherrn Norbertus Graf (1742 – 1822) zur Aufführung. Wolf sieht sich dem kirchenmusikalischen Erbe Bad Schussenrieds verpflichtet und wählte dieses Jahr für den Gottesdienst überwiegend Kompositionen aus der Klosterzeit Schussenrieds aus. Norbertus Graf war um 1775 Musikdirektor des Klosters Schussenried. Fugenartige Sätze von Bläsern und Contrabass waren in Teilen der Messe zwischen wohlklingenden Melodien eingebettet. Die F-Dur-Messe wurde ohne „Credo“ und „Benedictus“ aufgeführt. Matthias Wolf hat die Messe für „seinen“ Chor arrangiert und in eine aufführungsgerechte Form gebracht. Berührend und Gänsehaut verursachend kam zwischen den Messgesängen das „Ave Maria“ zum Vortrag. KMD Wolf hat es ebenfalls für Chor und Orchester neu arrangiert.
Chorherr Wilhelm Hanser (1738 – 1796) war einer der bedeutendsten Musiker des Klosters. Von ihm war das „Laudate Dominum“ zu hören.

Nachdem zum Abschluss das Lied „Großer Gott wir loben dich“ erklungen war, setzte ein rauschender Beifall im Kirchenschiff ein. Zum Auszug spielte Wolf an der Orgel die populäre Toccata in c aus der „Gothique Suite“ von Léon Böllmann. Die Sängerinnen und Sänger zeigten mit schönem Klangausgleich beste Stimmkultur.
Partnerschaftlich, in schlichter Klarheit und feiner Interpretation, korrespondierten die Streicher und die Bläser mit Peter Haller (Flöte), Manuela Stolz und Karin Blersch (Oboen) und Rustam Keil am Fagott, mit dem Chor. Keine Frage: Chor und Orchester sind gut geschult. „Es war eine runde Sache“, befand Matthias Wolf am Schluss.

„Die Schussenrieder wissen ihr Magnusfest auch in der Kirche zu feiern“, sagt ein Besucher nach dem Gottesdienst.

 

Wenn Chorgesang auf Brassmusik trifft

Chöre und Brass Band bieten in Bad Schussenried ein abwechslungsreiches Konzert

Foto und Bericht: Schwäbische Zeitung / 16.07.2017 / Gerhard Rundel

Bad Schussenried / sz Ein außergewöhnliches Sommerkonzert haben der Kirchenchor St. Magnus, der Männergesangverein Steinhausen-Muttensweiler und die Brass Band Oberschwaben-Allgäu gemeinsam am Samstagabend gegeben. In der gut gefüllten Stadthalle glänzten die zwei Chöre und die Brass Band mit grandiosem Chorgesang und toller Musik.


Bei dem exzellent gespielten Euphonium-Solo „Harlequin“ überzeugte Klemens Vetter mit einer bravourösen Höchstleistung. Den grandiosen Schlusspunkt setzten alle drei Gruppen zusammen mit dem berührenden „Gefangenenchor“ von Giuseppe Verdi. Den musikalischen Reigen eröffnete die Brass Band mit dem fanfarenartigen „Ad Astra op. 29“. Mächtig erklangen die Akkorde von den hervorragenden Musikern um ihren Schweizer Dirigenten Ueli Kipfer.
Bei der „Wiener Philharmoniker Fanfare“ reizten Dirigent und Musiker die ganze dynamische Spannweite der Musik aus, vom feinsten Pianissimo bis zum stärksten Fortissimo. Es war teilweise fast zu viel von der klangvollen Lautstärke. Harmonisch erklang der Marsch „Slaidburn“, bevor Peter Hasel bei dem anspruchsvollen Tuba-Solo „Capriccio“ glänzte. Cadenzen über viele Takte und solistische Stellen meisterte er mit Bravour beim modernen Stück. Leicht, beschwingt und klangvoll intonierten die Musiker das ins Ohr gehende Stück „Floral Dance“.
Einen Höhepunkt des Abends bot Klemens Vetter beim Euphonium-Solo „Harlequin“. Mit singendem Ton, grandioser Technik und bestechender Brillanz spielte er, begleitet vom Orchester, seine Variationen. Bei „Wall of Sound“ zeigten sich viele Bläser und die Schlagwerker als versierte Solisten. Annika Rau bot bei „Apex“, begleitet vom Orchester und den Männerstimmen der Chöre, ein gefühlvolles Flügelhorn-Solo. Mit schönem Klang, rhythmischer Genauigkeit und brillanter Technik boten die versierten Musiker ein hervorragendes Konzert.

 

Mit dem geistlichen Lied „Schau auf die Welt“ begann der Magnuschor seinen Konzertteil mit einer gefühlvollen Huldigung an den Herrn. Mit einem hohen Maß an gesanglicher Kultur erklang die „Barcarole“ aus Hoffmanns Erzählungen. Dagmar Hagmann und Hannelore Patran übernahmen dabei den Solopart. Als eine Herausforderung für den Chor bezeichnete Dirigent und Pianist Matthias Wolf das Medley „Abba-Songs“. Mitreißend präsentierte der Chor dabei rockige und gefühlvolle Klänge bei „Money, Money, Money“,“ I have a dream“ und „Mamma mia“. Wolf begleitete mit Bravour am Klavier. Rhythmisches Wippen, pfeifen, schnipsen und klatschen war für die Sänger bei „Always look on the bright side of life“ angesagt. Das Publikum machte begeistert mit. Dirk Jansen sang als Solist den Eingangspart.

Mit dem amüsanten Lied „Oberschwaben“ von Matthias Wolf zogen die 32 Männer des Männerchores ein und verkündeten dabei, sie seien keine Langeweiler. Und das waren sie auch nicht. Klanglich rein und facettenreich boten sie unter Leitung von Matthias Wolf ihre Lieder A Capella und auswendig gesungen. Mit wunderbarem Klang ertönte der „Sängergruß“. Gefühlvoll und berührend die Lieder „Durch´s Wiesetal“ und „The Rose“. Beschwingt im Walzertakt zum Schluss das schwäbische Lied „Gi-ga-Gondele“. Mit Präzision und ausgewogenem Klangbild präsentierten die Männer ihren wohlklingen Gesang.

Ein absolutes Erlebnis waren die gemeinsamen Auftritte von den Chören und dem Orchester zusammen. Ludwig van Beethovens „Freude schöner Götterfunken“ erschallte, begleitet von den Musikern und etwa 110 Stimmen berührend und stimmgewaltig in den Saal. Ebenso „Verleih uns Frieden“ und der emotionale Gesang des „Gefangenenchors“ aus der Oper Nabucco. Manuela Weishaupt, die neue Vorsitzendende des Kirchenchores St. Magnus freute sich bei der Begrüßung, dass das Konzert „Chor trifft Brass“ nach fünf Jahren wieder möglich wurde. Eine Besucherin aus Bad Schussenried lobte: „Es war ein wunderschönes Konzert“.

Jahresausflug: Wenn einer eine Reise tut...

Zum Jahresausflug von Chor und Orchester St. Magnus machten sich am Samstag, 20.05.2017, 60 aktive Mitglieder auf, um an den Bodensee zu fahren. Das Wetter war in den Tagen zuvor mehr als regnerisch, so dass bei den Vorbereitungen so manch banger Blick gen Himmel geworfen wurde. Aber wenn Engel reisen, dann lacht auch der Himmel, und so startete die Reisegruppe bei strahlendem Sonnenschein und etwas verhaltenen Temperaturen mit dem Bus Richtung Überlingen. Im Bus erwartete die Gruppe eine erste Überraschung, als lecker gefüllte Lunchpakete ausgegeben wurden und alsbald hörte man außer fröhlichen Unterhaltungen auch munteres Vespertütenknistern.

Nach kurzweiliger Busfahrt zum Hafen Überlingen enterte die muntere Schar ein eigens gechartertes Schiff zur Weiterfahrt nach Stein am Rhein. Schnell nahmen die Sängerinnen und Sänger sowie Musiker die beiden Stockwerke des Schiffes MS Gunzo in Beschlag, und bei schon etwas steigenden Temperaturen tuckerte man Richtung Konstanz. Ab „Kilometer 0“ fuhr das Schiff in den Untersee, und während der 3-stündigen Fahrt wurden wirklich alle Sinne beansprucht. Der Kapitän erklärte sehr informativ die Umgebung, die Bordküche lieferte ein leckeres Weißwurstfrühstück und die Lachmuskeln wurden bei dem geselligen Beisammensein sehr beansprucht. Auch die durstigen Kehlen kamen nicht zu kurz und so landete die muntere Truppe um die Mittagszeit bei mittlerweile sonnigen Temperaturen gut gelaunt in Stein am Rhein. Ein Aufenthalt von 1,5 Stunden war eigentlich fast zu wenig, um das malerische Städtchen zu Fuß zu erkunden, da waren sich alle einig. Ganz sportliche Teilnehmer wagten sich sogar an die Besteigung der Burg Hohenklingen. Sie wurden nach einem halbstündigen, steilen Fußmarsch dafür mit einer gigantischen Aussicht über den Rhein und die schöne Landschaft belohnt. Der Rest der Reisegruppe verteilte sich in den Cafés oder bestaunte die wunderschön bemalten Häuser der Altstadt.

Der Reisebus sammelte zur vereinbarten Zeit am Treffpunkt die Gruppe wieder auf und chauffierte sie nach Schaffhausen, zur Besichtigung des berühmten Rheinfalls. Nach einem etwas beschwerlichen Weg nach unten bekamen alle ein Naturschauspiel der besonderen Art zu sehen. Der Rheinfall, einer der drei größten Wasserfälle Europas, toste mit ca. 500 Kubikmetern pro Sekunde in die Tiefe. Direkt an der Aussichtsplattform wurde so mancher von der Gischt nassgespritzt. Eine Unterhaltung war direkt am Wasserfall aufgrund des Lärms nicht möglich, so dass die Reiseteilnehmer eifrig Erinnerungsfotos und Videos dieser Naturgewalt machten.

Gestärkt durch Eis und Kaffee trafen sich alle anschließend wieder am Bus und fuhren zum Abschlussabendessen auf den Höchsten, der mit knapp 840 m die höchste Erhebung Oberschwabens und des Linzgaus ist. Von dort genossen die Reiseteilnehmer einen wunderbaren Blick über den Bodensee und auf die Alpen. Im Gasthaus wurde ein überaus leckeres, schwäbisches Abendessen serviert und zum Dank beglückten die Sängerinnen und Sänger den anwesenden Wirt sogar noch mit einer spontanen Gesangseinlage.

Gesättigt, müde und voll mit herrlichen Eindrücken erreichte der Bus am Abend wieder Bad Schussenried und alle waren sich einig, dass solch ein schöner Ausflug unbedingt im nächsten Jahr wiederholt werden soll.

 "Wo Worte nicht genügen, um Gott zu loben, kommt uns die Musik zu Hilfe."

Aktuelles

06.01.2018, 18:00 Uhr
Dreikönigskonzert (Ensemble) im Bibliothekssaal des Neuen Klosters

25.12.2017, 09:30 Uhr
Erster Weihnachtsfeiertag, Hochamt mit Orchestermesse

26.11.2017, 16:00 Uhr
Großes Kirchenkonzert

19.11.2017, 09:30 Uhr
Verabschiedung Pfarrer Meckler, Orchestermesse

01.11.2017, 09:00 Uhr
Gottesdienst zu Allerheiligen

17.09.2017, 09:30 Uhr
Festgottesdienst zum Magnusfest

10.09.2017, 18:00 Uhr
Magnuskonzert (Ensemble)

15.07.2017, 20:00 Uhr
Gemeinschaftskonzert "Chor trifft Brass" in der Stadthalle Bad Schussenried mit der Brass Band Oberschwaben Allgäu (BBOA) und dem MGV Steinhausen-Muttensweiler