Kirchenchor & Orchester St. Magnus - Bad Schussenried

 daBIhr Slogan

Grüß Gott und herzlich willkommen!

Viel Freude beim Erkunden unserer Homepage wünschen Kirchenchor & Orchester St. Magnus.

„Viva Mozart“ hieß 2019 das Große Kirchenkonzert in Sankt Magnus

Die Proben haben sich gelohnt - das Konzert hat Besucher und auch die Musiker und Sänger berührt und begeistert.

Direkt nach dem Konzert durften wir uns bei Punsch und Glühwein auf dem Kirchplatz über viele positive Rückmeldungen der Besucher freuen. Bei der anschließenden Feier im Casino des ZfP konnten wir den Abend nachklingen lassen. Ebenso war Zeit zum Dank an alle Mitwirkenden und die vielen fleißigen Köpfe und Hände im Hintergrund.

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Chor Sankt Magnus huldigt Mozart

Schwäbische Zeitung / 25.11.2019 / Bericht und Foto von Gerhard Rundel

Am Ende des Konzertes erhoben sich die rund 500 Besucher und belohnten die Musiker mit lang anhaltendem Applaus.

Berührende Kirchenmusikwerke von Wolfgang Amadeus Mozart haben die Solisten, der Chor und das Orchester Sankt Magnus am Sonntagnachmittag zelebriert. Beim großen Kirchenkonzert unter dem Motto „Viva Mozart“ ließen die Sänger und Musiker den genialen Komponisten in Sankt Magnus hochleben. Sopranistin Dorothée Ruoff und Violinistin Sarah Baranja glänzten als Solistinnen.

Mit der Hymne „Herr und Gott“, Köchelverzeichnis 345, hat Kirchenmusikdirektor Matthias Wolf das Konzert mit seinen rund 80 Sängern und den 29 Musikern feierlich eröffnet. Die Musik dieser Hymne war ursprünglich Teil einer Schauspielmusik für das Drama „Thamos, König in Ägypten“. Später wurde die Melodie mit geistlichem Text versehen, in dem es heißt: „Herr und Gott, Du unser Vater, höre unsern Lobgesang. Dir, dem Gütigen und Weisen weihen wir den Lobgesang.“ Schon beim ersten Stück bildeten der Chor und das Orchester eine ausgewogene, klanglich reine und berührende Einheit auf höchstem Niveau.

Der größte musikalische Anteil des Konzerts erklang aus der „Missa solemnis C-Dur, der sogenannten „Dominicusmesse“. Mozart hat diese Messe bereits 1769, also vor genau 250 Jahren, mit 13 Jahren komponiert. „Kyrie“, „Gloria“, „Credo“, „Sanctus“, „Benedictus“ und „Agnus Dei“ waren die Sätze dieser feierlichen in lateinischer Sprache gesungenen Messe. Oftmals erklangen ausgeprägte Fugen am Ende der Teile. Bei „Domine Deus“ und „Quoniam“ beim Gloria sowie „Et in spiritum“ beim Credo übernahm Sopranistin Dorothée Ruoff den Solopart. Mit geschulter, angenehmer Sopranstimme zeigte die zierliche Sängerin eine gute Leistung in Tonhöhe sowie Koloratur.

Chor und Orchester in Höchstform

Ebenso beim Allegro und Vivace der Motette „Exultate, jubilate“ für Sopran und Orchester. Violinistin Sarah Baranja brillierte beim Andante aus dem 2. Violinkonzert in D-Dur mit feinfühligem Spiel. Ausdrucksvoll zog sie die Bögen bei der wiegenden Melodie und der Kadenz im weichen Bett des souverän begleitenden Orchesters. Stimmgewaltig erschallte danach das Sanctus mit Orchester und Paukenunterstützung. Einen wunderbaren, und berührenden Abschluss des Konzerts bildete das „Ave verum corpus“ (KV 618). Es ist eines der bekanntesten Werke von Mozart. Mozart hat es ein knappes halbes Jahr vor seinem Tod, mit 35 Jahren, komponiert. Chor und Orchester, die sich in Höchstform befanden, erzeugten ein letztes grandioses Klangbild.

Am Ende des Konzerts erhoben sich die rund 500 Besucher und dankten mit lang anhaltendem Applaus für den außergewöhnlichen Hörgenuss. Als Abschluss des großartigen Konzerts gab es das bereits am Beginn gehörte Lied „Herr und Gott“ noch einmal. „Ich bin immer noch beeindruckt von dem großartigen Chorklang“, sagte Sänger Eberhard Wiek aus Hochdorf nach dem Konzert. „Das ,Ave verum‘ am Ende hat bei mir ein absolutes Gänsehautgefühl ausgelöst“.

Ein Konzert mit Gänsehauteffekt

Schwäbische Zeitung / 19.05.2019 / von Gerhard Rundel

Ein berührendes Benefizkonzert haben der Kirchenchor St. Magnus und das Bläserensemble Hochdorf am Freitagabend zum Motto „Der Herr ist mein Hirte“ gegeben. Im vollbesetzten Bibliotheksaal glänzten der Chor und das Bläserensemble mit hervorragendem Chorgesang und feinfühliger guter Musik.

Kirchenchor St. Magnus und Bläserensemble Hochdorf gaben ein Konzert im Bibliothekssaal. (Foto: Gerhard Rundel)

Den musikalischen Reigen eröffnete Manuela Stolz als Solistin am Englischhorn mit der Aria „Schafe können sicher weiden“ aus der Kantate 208 von Johann Sebastian Bach. Begleitet wurde sie von Chorleiter und Kirchenmusikdirektor Matthias Wolf am Flügel. Wolf war es auch, der die jeweiligen Musikblöcke mit sinnlichen Versen aus dem Psalm 23 anmoderierte. „Der Herr ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen“ oder „Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser“ waren die Verse vor der Vertonung des „Psalm 23“ von Alfred Hochedlinger und den neuen geistlichen Liedern „Alle meine Quellen“ und „Du bist bei mir“.

Als erstes Stück, das die rund 60 Sänger des gemischten Chors und die 24 Musiker des Ensembles gemeinsam intonierten, erklang der Pophit „You raise me up“. Als weitere gemeinsame Musikstücke folgten unter Leitung von Sabine Götze „Hebe deine Augen auf“ von Felix Mendelsohn-Bartholdy und „The Lord Bless and Keep You“ von John Rutter. Bei den Tutti-Stellen von Bläsern und Chor wirkte das Spiel der Harmoniebläser etwas dominant. Die leidenschaftliche Musik zum Film „Schindlers Liste“ brachten die Bläser alleine zu Gehör. Die im langsamen Tempo erklingenden Melodiebögen drückten ein starkes Gefühl von Traurigkeit, aber auch Hoffnung aus. Mit viel Ausdruck ließen die Bläser danach das harmonisch klingende „Bist du bei mir“ feinfühlig mit prächtigem Klang erschallen. Ebenso das schwermütige mit vielen ungewohnten Akkordgebilden durchsetzte „Panis angelicus“.

Bei dem von Matthias Wolf komponierten „Der Hirte“ übernahmen die jungen Sopranistinnen Isabell Frick und Mia Müller den gelungenen Solopart. Maximilian Stadlers Vertonung des „Psalm 23“ ertönte von den Frauenstimmen mit Klavierbegleitung. Gänsehautgefühl erzeugte das vom Chor mit dynamisch erzeugter Spannung und viel Ausdruck vorgetragene „Ave verum“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Ebenso „Ubi caritas“ von Audrey Snyder. Für lang anhaltenden, frenetischen Beifall wurden die Konzertbesucher noch mit zwei gemeinsamen Zugaben belohnt.

Pfarrer Nicki Schaepen sagte dem Kirchenchor und den Bläsern am Ende danke für die Unterstützung seiner Ministranten: „Das Konzert war eine wunderbare Kooperation.“ Manuela Weishaupt, die Vorsitzende des Kirchenchores, hatte am Anfang des Konzerts nicht zu viel versprochen, als sie wunderschöne und interessante Werke aus alter und neuer Zeit versprach.
Der Spendenerlös des Konzerts ging an die Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie die Ministranten von St. Magnus in Bad Schussenried. Beide Gruppen stellten sich kurz vor und berichteten über ihre Arbeit. Eine weitere Aufführung des Konzerts stand am Sonntag nochmals in der Kirche St. Josef in Birkendorf auf dem Programm. Hierbei waren die Spenden für die Dachsanierung der evangelischen Versöhnungskirche in Ummendorf bestimmt.

Händels Oratorium „Der Messias“ wurde am 25.11.2018 im Kirchenkonzert aufgeführt

Die Schwäbische Zeitung berichtet:

Dramatisch, berührend, prächtig

Bericht und Foto von Gerhard Rundel - Schwäbische Zeitung (online 26.11.2018)

Geistliche Musik und Gesang kann berühren und begeistern – wenn sie gekonnt aufgeführt wird. Dies ist den Solisten, dem Chor und dem Orchester St. Magnus am Sonntagnachmittag hervorragend gelungen. Mit dem Oratorium „Der Messias“ von Georg Friedrich Händel präsentierten die Akteure um Kirchenmusikdirektor Matthias Wolf in St. Magnus eine Aufführung der Extraklasse vor ausverkauftem Haus.

Mit einer schwermütig klingenden Ouvertüre begann das rund zwei Stunden dauernde Oratorium in drei Teilen. Das klangvolle Orchester, besetzt mit 18 Streichern, fünf Bläsern, einem Organisten und Pauker, setzte dabei gleich ein erstes musikalisches Ausrufezeichen in dem dramatischen, frommen Musikstück. Im ersten Teil, der sich um die Verheißung und die Geburt des Messias dreht, standen die Gesangssolisten Rudi Karnik (Tenor), Hannelore Patran (Alt), Anton Eisele (Bass), Theresa Heinzelmann (Sopran) und das mit Andrea Schmid-Ummenhofer (Sopran) und Gisela Bronner (Alt) gebildete Duett bei ihren begleiteten Solostücken im Vordergrund.
Mit klaren Stimmen meisterten alle Solisten die schwierigen Bibeltexte bei ihren Arien bestens. Die Instrumentalistinnen Salome Hänsler sowie Sarah Baranja begleiteten etliche Arien eindrucksvoll auf der Violine. Dazwischen erweckte der prächtig und voluminös klingende Magnuschor mit seinen rund 75 Sängern immer wieder ein Gänsehautgefühl.

Der zweite Teil, der sich in den Texten mit dem Leiden, dem Tod und der Auferstehung des Herrn beschäftigt, stand am Ende das wohl bekannteste Stück von Händels Oratorium, das „Halleluja“. Nach den ausdrucksstarken Passionsklängen war dieser gewaltige Jubelchor ein berührendes und glanzvolles Erlebnis für die Konzertbesucher. Am Ende des Oratoriums erklang dieser mächtige Jubelchor mit Pauken und Trompeten noch einmal als Dreingabe.

In den Texten der Gesänge des dritten Teiles, wird die Hoffnung auf die Wiederkunft des Messias besungen. „Würdig ist das Lamm, das da starb und hat versöhnet uns mit Gott“, heißt es im Schlusschor vor dem Amen. Das begeisterte Publikum erhob sich am Ende der großartigen Aufführung und dankte den Akteuren mit einem vier Minuten langen, frenetischen Applaus.

Der nach der gelungenen Aufführung glücklich wirkende Kirchenmusikdirektor Matthias Wolf wurde von Glückwünschen und Lobeshymnen förmlich übersät. „Es ist einfach sehr, sehr bewegend für mich“, sagte Matthias Wolf. „Ich bin zufrieden, es ist alles wunderbar“. „Es ist großartig und wahnsinnig beeindruckend und bewegend“, lobte Pfarrer Nicki Schaepen. „Unglaublich, welche Talente hier versammelt sind. Es war aber auch ein schönes und wunderbares Glaubenszeugnis“.


Wenn Engel reisen…

München ist immer eine Reise wert! 52 Sängerinnen und Sänger des Kirchenchors St. Magnus Bad Schussenried erkunden die bayerische Hauptstadt.

Bei strahlender Sonne, blauem Himmel und frühsommerlichen Temperaturen starteten am 21. April 2018 die Chormitglieder von St. Magnus zu ihrem zweitägigen Jahresausflug. Nach kurzweiliger Busreise und kleiner Stärkung wurde das Zentrum mit engagierten Stadtführern zu Fuß erkundet. Immer mit historischem Hintergrundwissen versorgt, ging es über die Residenz und den Odeonsplatz mit seinen Prachtbauten hin zur Staatsoper. Über den Alten Hof folgte der Marienplatz und die Frauenkirche. Von dort aus gab es dann Gelegenheit, die Innenstadt auf eigene Faust zu erkunden oder sich einen schattigen Platz in einem der zahlreichen Biergärten oder Cafés zu suchen. Nach Bezug der Hotelzimmer ging es auch schon los zum Einsingen bzw. zur Gestaltung des Abendgottesdienstes in der Kirchengemeinde St. Andreas. Präsentiert wurde die „Messe D-Dur“ des Kirchenmusikdirektors und Dirigenten Matthias Wolf.
Nach einem gemeinsamen Abendessen in der Nähe des Hotels genossen Teile der Reisegruppe zum Abschluss noch die Mixkünste des Barkeepers in der Lounge.

Nach einem sehr leckeren Frühstück auf der schon sonnigen Terrasse, machte sich ein Teil der Reisegruppe nochmals auf in die Innenstadt. Hier warteten Theater, Museen, Messen, zahlreiche andere Sehenswürdigkeiten oder einfach das quirlige Leben in der vom Lebensgefühl her „nördlichsten Stadt Italiens“ auf die Besucher. Der andere Teil nahm an einer geführten und sehr informativen Tour über das Rollfeld des 1992 eröffneten Franz-Josef-Strauß-Flughafens teil. Hier kommen Superlativen zusammen: 35.000 Mitarbeiter kümmern sich in diesem Fünf-Sterne-Betrieb um rund 45 Mio. Fluggäste. Auf 1.600 ha stehen u.a. drei Terminals und 44 Mio. Liter Kerosin. Terminal 1 ist das größte Gebäude Bayerns mit über einem Kilometer Länge und 40 Fluggastbrücken. Terminal 2 wurde erneut als das weltbeste Terminal ausgezeichnet. Das dritte Satellitenterminal ist mit einer internen U-Bahn zu erreichen. Am Tag werden 1.200 Starts und Landungen abgewickelt, die Standzeit beträgt i.d.R. nur 45 Minuten. Damit das klappt, müssen aber auch 50.000 Mahlzeiten bereitgestellt werden…

Am späten Nachmittag endete dieser Ausflug etwas müde, aber glücklich wieder in Bad Schussenried. Und die Reisenden waren sich einig, bald wieder eine gemeinsame Unternehmung dieser Art durchführen zu wollen.

Wer gerne Teil dieser Chorgemeinschaft werden will ist herzlich eingeladen, bei den Proben ´reinzuschnuppern: ab 04.05.2018 immer freitags um 19:30 Uhr im Kath. Gemeindezentrum, links vom Neuen Kloster.

Dirk Jansen / Manuela Weishaupt; Fotos: Dirk Jansen 

Cäcilienfeier von Kirchenchor und Orchester St. Magnus 

Am 12.01.2018 begingen Chor und Orchester die jährliche Cäcilienfeier. Nach dem gemeinsamen Gottesdienst und dem Essen, standen die Ehrungen langjähriger Mitglieder und der treuesten Probenbesucher an.

Nach Aufnahme der neuen Mitglieder und der Berichte der ersten Vorsitzenden, Kassiererin, Schriftführerin und des Dirigent ging es rasch weiter zum gemütlichen Teil, da noch ein runder Geburtstag gefeiert werden durfte.

Bericht der schwäbischen Zeitung
Cäcilienfeier 12.01.2018.pdf (242.86KB)
Bericht der schwäbischen Zeitung
Cäcilienfeier 12.01.2018.pdf (242.86KB)

 

"Wo Worte nicht genügen, um Gott zu loben, kommt uns die Musik zu Hilfe."