Kirchenchor & Orchester St. Magnus - Bad Schussenried

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Kirchenkonzert 2016

Ein beeindruckendes Werk begeistert die Zuhörer

 

 

 Josef Haydns Oratorium "Die Schöpfung" wurde beim diesjährigen Kirchenkonzert am Sonntag, 20.11.2016, 16:00 Uhr in St. Magnus, Bad Schussenried, aufgeführt.

Das Interesse war gewaltig - bereits mehrere Tage vor dem Konzert waren sämtliche Karten verkauft - und das Publikum wurde nicht enttäuscht. Viele positive Rückmeldungen und lang anhaltender Applaus bestätigten, dass Chor und Orchester St. Magnus eine mitreißende Umsetzung der "Schöpfung" gelungen war.

Kirchenkonzert: Die Schöpfung
Bericht der Schwäbischen Zeitung
Schöpfung - Pressebericht sz.pdf (95.42KB)
Kirchenkonzert: Die Schöpfung
Bericht der Schwäbischen Zeitung
Schöpfung - Pressebericht sz.pdf (95.42KB)

Besonders zu würdigen sind die Leistungen der Solisten Verena Knoll (Sopran) und Anton Eisele (Bariton). Im Schlusschor und den Terzetten wirkten Hannelore Patran (Alt) und Wolfgang Saiger (Tenor) mit. Den musikalischen Rückhalt gaben Sarah Baranja (Konzertmeisterin) und Verena Westhäußer (Klavier). Neben der Leitung übernahm Dekanatskirchenmusiker Matthias Wolf auch die Tenor Rezitative und Arien. Dies war auch überraschend seine letzte Amtshandlung als Dekanatskirchenmusiker - im Anschluss an das Konzert wurde er zum Kirchenmusikdirektor ernannt.

Weitere Fotos gibt es in der Bildergalerie.

Matthias Wolf zum Kirchenmusikdirektor ernannt.

DEKANAT BIBERACH – Am Ende des großen Kirchenkonzertes in St. Magnus in Bad Schussenried wurde der geschäftsführende Dekanatskirchenmusiker Matthias Wolf  von Dekan Schänzle im Auftrag des Bischofs überraschend zum Kirchenmusikdirektor ernannt.

Text und Bild: Kerstin Leitschuh, Dekanatsreferentin

„Durch Ihre umfassende und sensible liturgische Kompetenz, durch Ihre hohen künstlerischen Fähigkeiten und Ihre herausragenden pädagogischen Eigenschaften verstehen Sie es, über die Kirchenmusik die Liturgie zu einem tatsächlichen Quell- und Höhepunkt kirchlichen Handelns werden zu lassen“, schreibt Bischof Dr. Gebhard Fürst. „Viele Menschen bringen Sie durch Ihre motivierende, von einer tiefen Spiritualität geprägten Persönlichkeit mit dem Glauben und dem Evangelium in Berührung.“

Dekan Schänzle dankte Wolf für all sein Wirken und versicherte ihm seine tiefe Bewunderung und seinen großen Respekt. Dieser war von der Ehrung sichtlich überrascht und gerührt. Er gab das Lob und den Dank auch an Chor und Orchester weiter, die an dem Abend mit der „Schöpfung“ von Josef Haydn großes leisteten. Ebenfalls zeigte er nach oben wo sein Dank besonders Gott gilt. So ließ er als Zugabe erneut Haydns Schlusschor singen "Singt dem Herren alle Stimmen! Dankt ihm alle seine Werke! Lasst zu Ehren seines Namens Lob im Wettgesang erschallen! Des Herren Ruhm, er bleibt in Ewigkeit! Amen!"

Wolf ist seit über 25 Jahren Dekanatskirchenmusiker und Leiter des Kirchenchores St. Magnus. Er ist der größte Chor der Diözese und führt Sängerinnen und Sänger aller Generationen zusammen. Ferner leitet Wolf das Vokalensemble und die Schola der Gemeinde. Auf Dekanatsebene engagiert sich Wolf als geschäftsführender Dekanatskirchenmusiker, führt Dekanatschortage durch, unterstützt nebenamtliche Kirchenmusiker und bringt sich in das Dekanatsleben ein.

 


Ein Probenwochenende für den Feinschliff

Freitagabend, 11.11.2016 - kein närrisches Treiben, aber gespannte Vorfreude. Der Chor traf sich in der Jugendherberge Lindau zum Probenwochenende, um nach dem Abendessen mit der ersten intensiven Probeneinheit für Haydns "Schöpfung" zu beginnen. Danach blieb für die Fußballfreunde noch die Gelegenheit, die zweite Halbzeit des Länderspiels zu genießen, die anderen gingen gleich zum gemütlichen Abendausklang über. Ganz freiwillig wurde im Bistro der Jugendherberge noch das weltliche Liedgut aufgefrischt, was bei den anwesenden Jugendlichen spontanen Applaus auslöste.

Nach dem Frühstück folgten am Samstag weitere zwei Probeneinheiten. Neben den Chören der Schöpfung wurde zur Auflockerung auch schon für das Weihnachtshochamt geprobt.

Nach dem Mittagessen und einer Pause, die Dank des guten Wetters sogar für einen kleinen Spaziergang genutzt werden konnte, ging es mit den Proben weiter. Besondere Freude machte es, dass nun auch Teile der Arien und Rezitative mit geprobt wurden, so dass ein Eindruck des Gesamtwerks entstand.


Kurz vor 16:00 Uhr meinte Chorleiter Matthias Wolf lächelnd "Das wird schön" und erlies dem Chor die letzte geplante Probeneinheit. Nach einem abschließenden Kaffee ging es dann zurück nach Hause ins restliche Wochenende.

Die Schwäbische Zeitung berichtet von den Vorbereitungen zum Kirchenkonzert 2016:

Chor und Feuerwehr proben zusammen

Für ihr Kirchenkonzert sucht der Sankt-Magnus-Chor nach der idealen Beleuchtung (von Katrin Bölstler)


Bad Schussenried / sz Die Sänger gut sichtbar während eines Konzerts, die Zuschauer eher im Dunkeln - die Sankt-Magnus-Kirche optimal während eines Konzerts zu beleuchten, ist für Chor und Orchester schon lange eine große Herausforderung. Dieses Jahrhat sich das Ensemble etwas Besonderes einfallen: Zur jüngsten Probe kam die Feuerwehr - und brachte ihre Strahler mit.

Das Feuerwehrauto vor der Magnuskirche dürfte am Donnerstagabend manchen Spaziergänger verwundert haben. Wer in die Kirche hineinschaute, merkte jedoch gleich, dass es sich um keinen Noteinsatz handelte. Andreas Mutter, Mitarbeiter der Verwaltung und zugleich Feuerwehrkamerad, hatte nach Absprache mit dem Kommandanten mehrere Ersatzstrahler und Stative der Wehr mitgebracht. Das Ziel dieser besonderen Probe: Die Kirche so optimal auszuleuchten, dass die Sänger genügend Licht haben, nicht geblendet werden und für das Publikum trotzdem gut sichtbar sind. „Die Kirche ist schon allein aufgrund ihrer Höhe schwer auszuleuchten“, erklärt Mutter.

 In den vergangenen Jahren habe der Chor da schon einiges ausprobiert, ergänzt Chorleiter Matthias Wolf. Eigentlich eher zufällig sei man dieses Jahr auf die Idee gekommen, die Feuerwehr um Hilfe zu bitten, aufgrund eines persönlichen Kontakts. „Der Schutz der Bevölkerung ist natürlich trotzdem gegeben während des Konzerts, denn es handelt sich um unsere Ersatzstrahler“, versichert Mutter.


Trafen sich zur Beleuchtungsprobe (v.l.): Chorleiter Matthias Wolf, die Vorstandsmitglieder Manuela Weishaupt, Gisela Bronner, Marianne Pohl, Solist Anton Eisele, Brigitte Fischer, Josef Gretz und Andreas Mutter von der Feuerwehr (Mitte).


Erste Aufführung seit 1802

Der Sankt-Magnus-Chor und das Orchester besteht aus sehr vielen Mitgliedern, deutlich mehr als der übliche Kirchenchor. „Die übliche Beleuchtung rund um den Altar reicht daher nicht aus“, erklärt Wolf. Die Strahler der Feuerwehr hingegen sind sehr stark und erhellen den Kircheninnenraum ideal.

Bis zum Konzert am 20. November ist es noch eine Weile hin. Doch die Vorbereitungen laufen jetzt schon auf Hochtouren. Es ist laut Wolf das erste Mal seit 1802, dass Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ in Bad Schussenried wieder aufgeführt wird. „Das ist schriftlich und historisch belegt“, sagt er. Das Werk ist kein einfaches Stück und Laienchöre trauen sich nicht oft an dessen Aufführung. „Wir sind sängerisch im Moment jedoch so gut aufgestellt, dass wir dazu in der Lage sind“, ist sich der Dirigent sicher.

Und im Gegensatz zu anderen Chören werde er auch keine Solisten oder Musiker einkaufen. „Wir haben das Glück, semi-profesionelle Solisten in unseren Reigen zu bauen und tolle Musiker“, sagt er. Sopranistin an diesem Abend ist Verena Knoll. Sie hat bei Wolf die kirchenmusikalische C-Ausbildung absolviert und einst in der Mädchenkantorei Bad Saulgau mitgesungen. Ihr zur Seite steht Bariton Anton Eisele. Er sang als Knabe bei den Regensburger Domspatzen. Den Part des Tenors übernimmt Wolf selbst. Das Stück gilt unter anderem als anspruchsvoll, weil die Chorsätze fugenartig aufgebaut sind, „das bedeutet, jede Stimme muss selbstständig und mehrere Tonarten singen können“, so Wolf. „Wer bei so einem Stück einmal mitgesungen hat, das prägt fürs Leben“, glaubt der Dirigent. Für die Zuhörer sei es es ein musikalisch „ansprechendes Stück“, da die Schöpfungsgeschichte jeder kenne. Zudem seien die Texte auf Deutsch und die erzählte Geschichte simpel und verständlich.

In Bad Schussenried wurde das Stück zuletzt unter dem Dirigat von Justin Heinrich Knecht, dem Komponisten des Schützenliedes, aufgeführt. „Er sammelte damals die besten Sänger aus der Region ein, alles was aus Biberach und den Klöstern musikalisch Rang und Namen hatte, sang damals mit“, weiß Wolf.

Solisten, Chor und Orchester von Sankt Magnus führen Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ am Sonntag, 20. November, um 16 Uhr in Sankt Magnus auf. Karten zu diesem Konzert werden zu 13 Euro (Mittelschiff) und 9 Euro (Seitenschiff) mit nummerierten Bankreihen (keine Einzelplätze) angeboten. Diese sind im Vorverkauf ab Samstag, 5. November, 9 Uhr bei Elektro Müller, Wilhelm-Schussen-Straße 46, Bad Schussenried, erhältlich. Ebenso an der Konzertkasse, Kassenöffnung 15 Uhr.

Kirchenkonzert am 23.11.2014 St. Magnus

In der vollbesetzten St. Magnus Kirche lassen Chor und Orchester die Engel, die uns begleiten, spürbar werden.

"Die Engel müssen keine Flügel haben, aber sie sind da und das sollen wir heute spüren", so Pfarrer Joachim Meckler in sein einleitenden Worten zum Konzert. Wenn man den Stimmen der Besucher lauschte, die nach dem Konzert noch bei einem wärmenden Glühwein zusammenstanden, dann ist das auch gelungen.

Die Schwäbische Zeitung berichtet am 25.11.2014.

Das diesjährige Konzert stand unter dem Leitmotiv "Engel".

Engel tauchen sowohl im Alten als auch im Neuen Testament an verschiedenen Stellen auf – als Hofstaat Gottes, als Boten, die Nachrichten überbringen, oder als Beschützer und Begleiter von Menschen.
Welche Rolle sie auch spielen: Immer haben die Engel einen göttlichen Auftrag zu erfüllen. Gott schickt seine Engel aus, um Menschen zu stärken, sie aufzurichten, zu begleiten, ihnen eine Botschaft mitzuteilen. Die Begegnungen mit den Engeln öffnen die Augen für den Willen des Herrn und machen bereit, dem Leben eine Wende zu geben.

„Es gibt sie, die Engel auf Erden.
Du wirst ihnen begegnen in den Menschen, die deinen Schmerz erahnen und dich verstehen;
die dir Zeit lassen und die Stille mit dir teilen.
Du wirst ihnen begegnen in den Menschen,
die deine Hand halten und dich liebevoll begleiten,
die deine Tränen trocken und deren Nähe dir gut tut.“
(E. Dirlenbach)

Das Konzertprogramm
In ihrer Unterschiedlichkeit verbindet die Stücke des Programms das tiefe Vertrauen in die liebevolle Zuwendung Gottes zu uns Menschen und das Lob der Größe Gottes.
Programm Gr.KiKonz.2014.pdf (22.3KB)
Das Konzertprogramm
In ihrer Unterschiedlichkeit verbindet die Stücke des Programms das tiefe Vertrauen in die liebevolle Zuwendung Gottes zu uns Menschen und das Lob der Größe Gottes.
Programm Gr.KiKonz.2014.pdf (22.3KB)

10.10.2014 - DKM Matthias Wolf feiert 25-jähriges Jubiläum als Dirigent in St. Magnus

Auch wenn Matthias Wolf keinen "großen Bahnhof" wollte, ließen es sich Kirchenchor und Orchester nicht nehmen, ihm mit einer kleinen Feier zu seinem 25-jährigen Jubiläum als Dirigent in Bad Schussenried zu gratulieren.

Dass sich die Mitgliederzahl in dieser Zeit mehr als verdreifacht hat, spricht für sich.
Danke!

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